03.06.2022

Samstag, 4.6.2022 um 19.30 Uhr: Midsommar – Konzert mit dem Duo FJARILL

Mit Aino Löwenmark, Schweden, Gesang und Klavier und Hanmari Spiegel, Südafrika, Geige. Färberei, Peter-Hansen-Platz 1, 42275 Wuppertal

Wer Fjarill und ihrer Musik begegnet, wird wie an einem seidenen Faden an einen wundersamen Ort gezogen. Alles wird in ihren Liedern zum Klingen und Schwingen gebracht. Tiefe und Traurigkeit. Suche und Hoffnung. Geheimnisse und Versponnenes. Witz und Weltoffenheit. Überschwang und Liebe. Eine äußerst zeitgemäße Musik. Gerade weil sie aus der Zeit gefallen scheint. Musik zum Durchatmen. Um sich langsam und fein mit der Welt zu verbinden.
Die schwedische Pianistin und Sängerin Aino Löwenmark und die südafrikanische Violinistin Hanmari Spiegel trafen sich 2004 in Hamburg, um fortan die Menschen mit ihrem ganz eigenen Sound zwischen Folk, Pop, Jazz und Klassik zu beglücken. Zwei kraftvoll leuchtende und zart driftende Stimmen, die mit verschiedenen Sprachen – auf Englisch, Deutsch, Schwedisch und Afrikaans – eine universelle Wärme erzeugen. Eine poetische Grenzüberschreitung.
Hier ein Stimmungsbild zur Musik von Fjarill:
„Das Licht ist blau und mystisch, denn auch wenn die Sonne gegen Mitternacht untergeht, wird es nie richtig dunkel. Die Luft ist klar und frisch, es duftet nach Moos, nach Wald und nach Blumen… Butterblumen und wilde Wiesenblumen.“ So beschreibt die Schwedin Aino Löwenmark ihre Heimat Darlarna, Schwedens kulturelles Zentrum.
Schon viele Jahre lebt sie in Hamburg und hat hier vor über 15 Jahren, zusammen mit der aus Südafrika stammenden Geigerin Hanmari Spiegel das Duo Fjarill gegründet. Jetzt
haben sie ein neues Album aufgenommen, darauf zu hören sind Eigenkompositionen, sowie traditionelle, schwedische Musik, die zum „Midsommar“-Fest gespielt wird.
Außerdem haben sie drei Texte des schwedischen Dichters Pär Lagerkvist vertont und in den typischen Fjarill-Sound adaptiert: Eine Mischung aus zweistimmigem Gesang, Klavier.
Es ist ganz egal, ob sie auf Schwedisch, Afrikaans oder Englisch singen. Ihre Musik muss nicht verstanden,
sondern gefühlt werden. Und wenn man bei der Musik die Augen schließt, kann man unten im nebelverhangenen Tal den See „Siljan“ in der aufgehenden Sonne glitzern
sehen, während der Duft von frisch gebackener Erdbeertorte vom Haus herüberzieht…“

Dieses Konzert ist gefördert im Rahmen des Projekts NEUSTART KULTUR Programmteil „Erhaltung und Stärkung der
Kulturinfrastruktur und Nothilfen“ – Einzelmaßnahme »Programm 2« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Bundesverband Soziokultur e.V..Bild der beiden Musikerinnen mit Kränzen und Laub geschmückt

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