Rückblick: Wuppertals Stunde der Gartenvögel

Die diesjährige „Stunde der Gartenvögel“ wartet in Wuppertal mit einigen Überraschungsgästen auf. Aber auch alte Bekannte wurden wieder in den Gärten gesichtet.

Bei der Vogelbeobachtung ©eric.neuling@nabu.de

Auf Platz 1 landet die Amsel mit 95,1% der Sichtungen, gefolgt von der Kohlmeise, die in 92,2% der Gärten gesehen wurde. Damit konnten sie ihre Plätze vom Vorjahr verteidigen.  Die Blaumeise rückte vom 4. auf den 3. Platz vor und verwies das Rotkehlchen, den Vogel von 2021, auf Platz 5. Damit gewinnt die Blaumeise etwas an Boden zurück, nachdem viele Vögel dieser Art in den vergangenen Jahren mit einem Bakterium infiziert wurden.
Die Elster schob sich auf Platz 4 vor. Diese Vögel erobern zunehmend die Gärten, was an ihrer Anpassungsfähigkeit liegen mag. Die neugierigen und intelligenten Vögel kamen früher in der Agrarlandschaft vor und suchen nun augenscheinlich andere Lebensräume auf, wie viele andere Tiere ebenfalls.

Neben den üblichen Verdächtigen wurden dieses Jahr einige in Wuppertal rare Vögel gesichtet und einige glückliche Teinehmer beobachteten Trauerschnäpper, Schwarzkehlchen und Girlitze.

Insgesamt wurden 2836 Individuen gesichtet und 56 Arten.

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