Wuppertal wird BUGA-Tal

BUGA-Entscheid ist Auftrag zu mehr Bürger*innenbeteiligung

Die GRÜNE-Ratsfraktion freut sich über das Ergebnis des Bürger*innenentscheids zur BUGA-Bewerbung.

51,8 Prozent der abgegebenen Stimmen sprachen sich dafür aus, dass sich Wuppertal für die Bundesgartenschau 2031 bewirbt. Die GRÜNEN hatten sich, gemeinsam mit SPD, CDU und FDP im Stadtrat schon vor Monaten für die BUGA-Bewerbung ausgesprochen und im Vorfeld der Abstimmung für die BUGA geworben. Stadtrat Ulrich T. Christenn, Mitglied der GRÜNEN im BUGA-Beirat, freut sich über das Ergebnis:

„Mit dem Votum für die BUGA sind Weichen gestellt. Wuppertal macht sich auf den Weg, um in den nächsten neun Jahren eine nachhaltige, klimafreundliche, bürgernahe Bundesgartenschau zu veranstalten, die unsere ganze Stadt voranbringen wird. Jetzt gilt es, dieses Ziel gemeinsam mit vielen engagierten Bürger*innen anzugehen. Dazu brauchen wir eine noch aktivere Bürger*innen-Beteiligung in den nächsten Monaten und Jahren, zu der auch die kritischen Stimmen eingeladen sind.“

Für die GRÜNE Bürgermeisterin Dagmar Liste-Finker ist das Ergebnis ein positives Signal: „Das vielfältige Engagement der unterschiedlichsten Gruppen für die BUGA hat sich ausgezahlt. Von den Bürger-Vereinen über Naturschutzverbände, Unternehmen, Nachbarschaftsinitiativen, Einzelhändler*innen bis hin zu Privatpersonen im Förderverein hat sich die Zivilgesellschaft breit für die Gartenschau eingesetzt. Ihnen allen ist zu danken. Aber auch den vielen Engagierten gegen die BUGA gebührt Respekt. Es ist zu wünschen, dass sie jetzt das demokratische zustande gekommene Ergebnis akzeptieren.“

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Kommentare

  1. Rüdiger Blaschke sagt:

    Die Stunde der Wahrheit kommt erst noch – spätestens beim Durchführungsbeschluss. Dafür muss eine konkrete Planung vorliegen. Die Zeit des Schönfärbens ist dann vorbei.
    Ob das, was dann vorgelegt wird, die Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung findet, wird sich ziegen.

  2. Rainer Szesny sagt:

    Liebe Frau Liste-Finker,
    ich hoffe, Sie haben den Bürgerentscheid insofern richtig verstanden, als dass es nur um die Bewerbung für die Bundesgartenschau ging.
    Selbstverständlich ist diese zu akzeptieren, hat die BI sie doch selbst eingeleitet.
    Mit Aussicht auf weitere Bürgerentscheide, sollte ihre Fraktion im Stadtrat nun aber sehr genau überlegen, wie es mit den Plänen weitergeht.
    Weiterhin bin ich persönlich sehr gespannt, wie Herr Christenn zu seinen Versprechen der Bürgerbeteiligung steht. Diese darf natürlich nicht über das Dezernat der Bürgerbeteiligung laufen, sondern benötigt entsprechende Unabhängigkeit und fachliche Kompetenz. Der entsprechende Antrag wird zeitnah eingereicht!

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