Mit grüner Marktwirtschaft das Klima retten?

Das Initiativen-übergreifende Bildungs- und Vernetzungsprojekt „Demokratische Partizipation und sozialökologische Transformation“ startet mit der Auftaktveranstaltung "Mit grüner Marktwirtschaft das Klima retten?" am 31.3.2022 hybrid im Katholischen Stadthaus und per Zoom.

Herzliche Einladung zur Diskussion nach 100 Tagen neue Bundesregierung „Mit grüner Marktwirtschaft das Klima retten? “ am 31.3.2022  um 19 Uhr

„MEHR FORTSCHRITT WAGEN“

So verkündet es ein BÜNDNIS FÜR FREIHEIT, GERECHTIGKEIT UND NACHHALTIGKEIT im Koalitionsvertrag.

Was haben die Regierungsparteien im Wahlkampf versprochen? Was steht im Koalitionsvertrag? Was ist in den ersten 100 Tagen passiert? Und was sind die Herausforderungen für Zivilgesellschaft, soziale Bewegungen und Umweltorganisationen?

Referent*innen

Lasse Thiele (zugeschaltet) vom Konzeptwerk Neue Ökonomie
und Ulrich Franz, Bea Sassermann und Stephanie Walter von den Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz.

Lasse Thiele ist als Politikwissenschaftler spezialisiert auf die Kritik des „grünen“ Kapitalismus, aktiv in der Klimagerechtigkeits-Bewegung und versucht auch in seiner Arbeit im Konzeptwerk, inhaltliche und strategische Ansatzpunkte für eine sozial-ökologische Transformation zu entwickeln. Mitarbeit an der Studie „Mit grüner Marktwirtschaft das Klima retten? Klimagerechtigkeits-Check der Ampel-Regierung“. Das Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. – in Leipzig seit 2011 – schmiedet Bündnisse mit sozialen Bewegungen und entwickelt Alternativen zum kapitalistischen Wirtschaften.

Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz  engagieren sich für eine Klimagerechtigkeit, bei der sowohl die Interessen der Beschäftigten, der Anwohner*innen als auch die der globalen Umwelt berücksichtigt sind.

Hybridveranstaltung am 31.3.2022 um 19 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden

Moderation/Kooperation
Informationsbüro Nicaragua in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal / Solingen / Remscheid

vor Ort: Katholisches Stadthaus, Laurentiusplatz, Wuppertal
mit den dort – im eigenen Interesse und zum Schutz Anderer – geltenden Corona-Regeln
https://bildung.erzbistum-koeln.de/bw-wuppertal-solingen-remscheid/index.html?

und per Zoom/Einwahldaten: https://us06web.zoom.us/j/81122285007?pwd=NVhrSkRoc0MvTkYzc2xQQ1BIdlZJZz09

Meeting-ID: 811 2228 5007
Kenncode: 145534

Auftakt des Initiativen-übergreifenden Bildungs- und Vernetzungsprojektes 2022
Die Veranstaltung ist zugleich der Auftakt des Initiativen-übergreifenden Bildungs- und Vernetzungsprojektes  „Partizipative Demokratie und sozial-ökologische Transformation“, dem in 2022 weitere Veranstaltungen und Workshops folgen werden. Abendveranstaltungen, Tagesworkshops, Multiplikator*innen-Seminaren und Kurzworkshops sollen einen Beitrag dazu leisten. Dabei wird das Netzwerk der etwa 20 Initiativen, Verbände und Bewegungen eine aktive Rolle spielen.

Das Projekt will in 2022 die nötigen Kompetenzen und Strukturen mit schaffen für eine engagierte Zivilgesellschaft im Bergischen Land. Mit Kompetenzen sind die Themen und Fragestellungen gemeint, die eine sozialökologische Transformation hin zu einer nachhaltigen, also klima- und ressourcengerechten und zugleich demokratischen Gesellschaft ausmachen.

Die Bildungsprojekte „Wer, wenn nicht Wir und wann, wenn nicht Jetzt? – Klima- und Ressourcengerechtigkeit global denken und lokal handeln, JETZT!“ in 2020 und „Klimagerechtigkeit – machen wir hier und JETZT!“ in 2021 haben gezeigt, dass Klimapolitik in Wuppertal viele Menschen (jeglichen Alters!) bewegt und dass sich viele Akteur*innen mit den unterschiedlichsten demokratischen Mitteln für eine bessere Welt einsetzen wollen. In gut zwei Dutzend Einzelveranstaltungen wurden Multiplikator*innen, Bewegungsaktivist*innen sowie jungen Erwachsenen und weiteren Interessierten im Bergischen Land Kompetenzen zur Klima- und Ressourcengerechtigkeit vermittelt, Handlungsmotivation gestärkt und die Vernetzung mit anderen bzw. bereits aktiven Menschen vorangebracht.

Im Projekt Change Making: Politische Bildung global – lokal – digital des Informationsbüro Nicaragua regten wir außerdem insgesamt 190 junge Menschen in 10 Workshops zur Reflexion und Perspektiverweiterung an, vermittelten neues Wissen, ermutigten zur weiteren Auseinandersetzung und zum demokratischen Engagement. Auch die Teilnehmer*innen der durchgeführten Multiplikator*innen-Seminare haben den Austausch und die Vernetzung im Bereich der politischen und demokratischen Bildung sehr geschätzt und wünschen sich weiterführende Angebote hin zur Umsetzung.

Gleichzeitig haben die letzten Gestaltungsprojekte in Wuppertal und im Bergischen Land wie döpps105, die Seilbahn zum Küllenhahn, die Deponieerweiterung im Osterholz, aber auch eine mögliche BuGa oder selbst kleine Entscheidungen wie Parkplätze im Nordpark erhebliche demokratische Friktionen auf allen Seiten hinterlassen und zu suboptimalen Lösungen geführt. Auch bei Entwicklung und Anwendung von Beteiligungsformaten (Mediation Osterholz, Bürgergutachten Seilbahn, Bürgerhaushalt, Runder Tisch Quartiersentwicklung) knirscht es noch gewaltig. Demokratische und akzeptierte Beteiligungsverfahren mit verbindlichen Verantwortlichkeiten müssen noch ausgehandelt, erprobt und weiterentwickelt werden.

Infos und Anfragen www.infobuero-nicaragua.org/Bildungsarbeit/workshops

Projektförderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bildungsprojekts Demokratie Leben

Quelle Medieninformation der Projekt-Steuerungsgruppe, Kontakt: info@infobuero-nicaragua.org

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