07.03.2022

Lindh: Weltfrauentag im Zeichen der Solidarität mit flüchtenden Frauen

Zum Weltfrauentag am 08. März appelliert der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh an die Solidarität mit den Frauen und Kindern, die vor dem Angriffskrieg des russischen Regimes in der Ukraine fliehen müssen.

Eine Grundvoraussetzung für eine freie Gesellschaft bleibe Gleichstellung zwischen den Geschlechtern. Diese sei durch den Angriffskrieg Putins in der Ukraine und weltweit bedroht. Auch in Deutschland müsse die neue Bundesregierung noch viele gleichstellungspolitische Gesetzesvorhaben auf den Weg bringen. Lindh:

Der Internationale Frauentag ist ein wichtiger Tag für die Demokratie: Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist Fundament einer freien Gesellschaft. In diesen Tagen wird durch Putins brutalen Angriffskrieg die freie Gesellschaft in der Ukraine existenziell bedroht. Gerade jetzt stehen wir in der Pflicht, die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern entschieden voranzubringen, in Deutschland und in Europa. Unsere Gedanken und unsere Solidarität gelten allen Menschen, die unter diesem Krieg leiden und auf der Flucht sind, darunter hunderttausende Frauen und Kinder.

Die neue Regierungskoalition hat sich verpflichtet, bestehende Benachteiligungen von Frauen entschieden anzugehen. An die immer noch ausbleibende gleiche Bezahlung von Männern und Frauen in vielen Bereichen erinnert der Equal-Pay-Day, der in diesem Jahr einen Tag vor dem Weltfrauentag stattfindet. Das Entgelttransparenzgesetz und die Anhebung des Mindestlohns sind wichtige Maßnahmen, um Lohngerechtigkeit endlich zu erreichen.

Gewalt gegen Frauen ist immer noch brutale Realität in unserem Land. Eine verlässliche Finanzierung von Frauenhäusern ist deshalb als eine wichtige Maßnahme im Koalitionsvertrag verankert. Die wichtige Arbeit, die hier auch in Wuppertal mit viel haupt- und ehrenamtlicher Unterstützung geleistet wird, benötigt gute Rahmenbedingungen. Nicht zuletzt ist es der neuen Koalition gelungen, endlich eine politische Mehrheit für die Streichung von §219a aus dem Strafgesetzbuch zu formen, damit Ärztinnen und Ärzte endlich ohne rechtliche Probleme und über Schwangerschaftsabbrüche informieren dürfen. Ein lange überfälliger Schritt.“

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