30.05.2010

boros Christian Boros wir wuppen das

Christian Boros: „Wir brauchen mehr Kraft, wir brauchen mehr Ideen, mehr Mut.“

Der Kopf hinter der "Wir wuppen das" - Kampagne äußerte sich in einer Stellungnahme auf njuuz zu seinen Motiven.

Christian BorosChristian Boros

Liebe Leute,

ich habe diese Kampagne aus tiefster Überzeugung für die WSW gemacht. Ich will mich nicht länger schämen ein Wuppertaler zu sein. Die WSW sind so cool, solch eine Bewegung gegen das allgegenwärtige Negative zu starten. Wir brauchen mehr Kraft, wir brauchen mehr Ideen, mehr Mut. Unsere Stadtwerke scheinen die einzigen zu sein, die so was endlich angehen. Das macht Spaß. Ich hoffe, etwas positives angestoßen zu haben. Ich wünsche mir, dass “Wir wuppen das” gelebt wird.

Danke für Eure Berichterstattung. Ihr ward offen, neugierig und wachsam.

Euer Christian Boros

(zum Originalkommentar von Christian Boros)

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Foto: Boros GmbH Agentur für Kommunikation

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Kommentare

  1. Busch sagt:

    Hallo Herr Boros und Ihr Team,

    Ich bin T-Shirt Fan geborene Wuppertalerin( 1960) und bin für unsere Stadt. ich hätte so geren ein T-Shirt- kann man daran kommen gegen Entgelt- abzüglich, daß ich für meine Stadt Werbung mache in Signalrot. Ich nehme auch geren mehre. Könnten Sie das, Herr Boros abklären, das wär doch auch mal ein Anfang, wenn ganz vile leuchtned rot herum läuft.

  2. Emil Blume sagt:

    Ich finde die WSW überhaupt nicht so „cool“. Das allgegenwärtige Negative wiegt insbesondere bei der aktuellen Debatte um regenerative Energien und Umweltschutz bei den Stadtwerken wesentlicher, als deren wie auch immer geartete „coolness“. Die WSW produzieren jährlich mit den angebotenen Stromtarifen (Strommix) etwa 200kg radioaktiven Abfall, dessen Entsorgung bis heute ungeklärt ist.

    Die WSW beteiligt sich mit 200 Millionen Euro an einem 800 MW-Steinkohle-Kraftwerk in Wilhelmshaven. Das neugebaute Kraftwerk hat keine Kraft-Wärme-Kopplung und einen Wirkungsgrad von gerade einmal 46 %. Das von der WSW verfolgte Konzept ist auf einem technischen Stand wie Kraftwerke der 60er Jahre.

    Ich bin kein Wuppertaler, aber ich schäme mich für Menschen in dieser Stadt, die mit solchen unsäglichen Kampagnen weiterhin ihr konzeptionsloses Mittelmaß kaschieren.

    Gerade diese Politik und dieses Management haben die Stadt dahin geführt, wo sie jetzt steht. Die Kampangne „Wir wuppen das“ zeigt die völlige Gedankenlosigkeit, in der sich die „Führungselite“ der Stadt selbst beweihräuchert.

    Die Umwelt verseuchen und gleichzeitig die Wände der Stadt mit unsinnigen Durchhalteparolen zu pflastern

    1. Emil Blume sagt:

      Weitere Einblicke in die Lebensart der Macher dieser Kampagne gibt der folgende Artikel der FAZ:

      „Privatisierung der Ausstellungspolitik
      Die gekaufte Kunstgeschichte“

      unter: http://zeige.in/kF5N4G

      Man ahnt welche Interessen Boros verfolgt und wessen Geistes Kind er ist.

  3. Svenja M. sagt:

    Vorab: Ich lebe gern in Wuppertal und will hier trotz aller Probleme nicht weg! Ich hätte mich gefreut, wenn diese Aktion von Boros allein gewesen wäre. Zu den WSW passt das aber m.E. gar nicht. Ihre Energiepolitik ist rückwärtsgewandt (Kohle statt mehr Erneuerbare Energie) und in Sachen Sanierung des Schwebebahngerüstes haben sie gerade wieder einen Bock abgeschossen. Zu den Feierlichkeiten 400 Jahe Elberfeld wird die Schwebebahn u.a. wieder einmal nicht fahren, da man bei der Planung wichtige Veranstaltungen nicht berücksichtigt hat. Von diesem Unternehmen prallt diese durchaus tolle Botschaft total an mir ab. Unglaubwürdig!

  4. prokosch sagt:

    man muss Worte und Slogans und Begriffe besetzen: Boros bringt ein gängiges Mut-Mach-Satzkonstrukt in den halbbewußten Sprachschatz. Da wird es bleiben, für eine Weile, mit Verknüpfung zu Wuppertal. Es bräuchte noch überregionale Präsenz – die ist wohl wieder mal zu teuer (1 Seite im Spiegel…).
    Sobald Wuppertal verschiedene Profile gewinnt, kann es gewinnen. Das aktuelle Profil der Spar- und Pleite- Stadt mit Theaterschließung etc. darf nicht das einzige bleiben, was hängen bleibt. Es sollte das Profil einer Stadt her, die WUPPertal-Bewegungen startet, die tausende von kreativen Querköpfen beherbergt, die Aufbrüche in verschiedensten Ortsteilen wagt.
    Eine gerade mal bisschen ungeschickte Rethorik („schämen“) des Initiators kann doch daran nichts stören! Weiter wuppen! Nix rumkritteln!

  5. … Leute, ich schäme mich nicht !!!

    (Frechheit, den hier lebenden Wuppertalern so etwas zu unterstellen.)

    Jens Albrecht, seit 20 Jahren hier und glücklich *

    1. Aydin sagt:

      *Daumen Hoch*

  6. Oliver Weckbrodt sagt:

    Pina Bausch hat sich nicht geschämt.

    1. Aydin sagt:

      Genau !

      Rau auch nicht !

      Schwarzer auch nicht !

      „Wuppertal ist meine Hässliche geliebte, ich komme immer zu ihr zurück!“ (oder ungefähr) zitat Rau

  7. tritop sagt:

    ..und da haben wir sie wieder: Schlechte Laune – Anti-Haltung usw. Ich finde die Plakate gut, denn jetzt reden Menschen darüber und miteinander – das ist schon mal ein Anfang. Warum muss man das jetzt so runterreden und miesmachen? Ich denke Herr Borros wollte nur sagen, dass es sich nicht schämen will für die Stadt, nicht dass er sich jetzt schämt. Ich bin stolzer Wuppertaler und denke: Ja, wir wuppen das.

    1. Georg Sander sagt:

      Vielleicht war es auch nicht meine beste Idee, diesen Satz über das Schämen als Headline zu nehmen. Ich hab das mal eben geändert.

      1. Aydin sagt:

        hehe netter trick aber ob es an der headline oder im text selber steht es bewirkt die gleiche reaktion… 😛

        1. Georg Sander sagt:

          Kann sein, aber ich wollte nicht, dass es an der Headline liegt 😉

          1. tritop sagt:

            Ja, so hat das ganze schon eine bessere Wirkung, cih galube das entspricht mehr dem Kern der Aussage – meiner Deutung nach. Danke.

    2. Aydin sagt:

      sie können recht haben, wahrscheinlich haben sie auch recht. Ich denke jedoch nur mit aufmuntern den Worten „wir wuppen das“ ist es nicht getan… es sollte eine große aktion ins leben geruffen werden „wir retten Wuppertal!“ so das jeder bürger besser auf wuppertal auspasst und nicht ein marketing gag wobei noch werbung für boros & WSW gemacht wird… Im sinne “ Ohh schau doch mal die haben wuppertal lied…“ es geht momentan vielles schief in wuppertal in meinein augen, Da müsste man mal mehr acht drauf geben… wir brauchen kein neuen Döppersberg wir brauchen mehr lehrer, wir brauchen mehr kleingeschäfte und nicht dutzende Aldi,lidi,netto & co. Wuppertal wird langsam aber sicher zu einer „1€ STADT!“ last uns lieber was dagegen tun… und nicht möchte gern aufmunternde worte an die wand klatschen die sowieso nur paar wochen halten…

  8. Waldorf sagt:

    bis lang ging´s ja mit dem schämen.. nach der Aktion jetzt wird´s allerdings doch etwas peinlich ..

  9. Aydin sagt:

    In meinen augen hat der schon dem „wir Wuppen das“ die luft auf den segeln genommen in dem er schon vorab sagt „ich schäme mich für wuppertal…“ jemand der sich für was schämt der wird nicht dran glauben das es funktionieren kann. Ich Schäme mich nicht für wuppertal, ich bin traurig das sich leute dafür schämen… Wuppertal hat alles was man braucht! wir müssen uns zu der Stadt bekennen und mehr dafür tun. Es reicht schon wenn man regelmässig vor der haustür fegen, das hilft der stadt besser auszusehen. Mit kleinen GEMEINSAMEN schritten können wir die stadt schöner und besser machen als sie jemals war!

    1. kuechendecke sagt:

      100 Punkte – an Aydin

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