Neustart in der Wohnungspolitik!

Im vergangenen Jahr sind in ganz NRW nur 5.200 Sozialwohnungen neu entstandenen. „Die Mietpreis-Spirale dreht sich weiter, und das ausgerechnet in Zeiten wachsender Armut. ...

Kai Merkel ©hp.schulz

… Die Armutsquote in NRW liegt mit 18,5 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt und in Wuppertal liegt sie noch darüber“ ärgert sich Georg Dieker, sozialpolitischer Sprecher der LINKEN in Wuppertal.

Die Landesregierung ist beim Bau von öffentlich geförderten Wohnungen bei weitem nicht aktiv genug. Öffentliche Kredite für die mehrheitlich private Wohnungswirtschaft können die Probleme nicht lösen. Gegen die Wohnungskrise endlich fordert DIE LINKE die Neugründung eines landeseigenen Wohnungsunternehmens und ein Landesprogramm zur Unterstützung gemeinwohl orientierter kommunaler Wohnungsunternehmen.

Kai Merkel, Direktkandidat der LINKEN für den Landtag, fordert: „Die Kommunen und das Land NRW sollen jährlich 100.000 eigene Wohnungen mit unbefristeter Sozialbindung bauen. Die Mieten sollen sich an den tatsächlichen Kosten orientieren. So würden gute Wohnungen zur Verfügung stehen und die Mieten könnten deutlich unter dem aktuellen Marktniveau liegen.“

Die hart verdienten Einkommen von Arbeitnehmern, Selbständigen und Rentnern werden ständig entwertet. Auch Susanne Herhaus, LINKE Fraktionssprecherin, will das nicht hinnehmen.

klick zum Video

// Hinzufügen fixer Banner der Mediengruppen-Seiten

Kommentare

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert