GRÜNE: Probleme in der Ausländerbehörde gemeinsam angehen

Die Probleme in der Ausländerbehörde wurden schon oft thematisiert, GRÜNE setzen sich für Lösungen ein.

Anne Dierenfeldt, integrationspolitische Sprecherin der Fraktion:

„Unsere Fraktion hakt im Integrationsausschuss regelmäßig nach und setzt sich vor allem bei der Verwaltung für eine längerfristige Lösung dieser komplexen Lage ein. Dass diese nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, dürfte jedoch allen Beteiligten klar sein, denn Nachqualifizierungen müssen organisiert und durchgeführt werden, neues Personal muss ausgeschrieben und eingearbeitet werden.“

Caterina Zinke, sachkundige Bürgerin für die GRÜNEN im Ausschuss, ergänzt:

„Wir sehen die von der Verwaltung angekündigten Maßnahmen in der Personalentwicklung als Grundlage dafür, auch die Qualität der Arbeit in der gesamten Verwaltung zu verbessern und eine Struktur zu schaffen, die kundenfreundlich, vor allem aber auch sprach- und diskriminierungssensibel ist und somit zur Verschiedenartigkeit unserer Stadtbevölkerung passt.“

Vor diesem Hintergrund begrüßt die GRÜNE Fraktion, dass die Vorsitzende des Integrationsausschusses, Dilek Engin, die Dringlichkeit der Thematik erkennt und in der Presse benennt. Gleichzeitig weist die Grüne Fraktion auf die Tatsache hin, dass die SPD seit über 15 Jahren dem Integrationsausschuss bzw. dem Integrationsrat vorsitzt und entsprechend viele Gelegenheiten hatte, dieses Thema anzugehen. Im Gegensatz zu der Aussage der Vorsitzenden in der WZ vom 9.2.22 „Der Integrationsausschuss werde weiter draufschauen“ will sich die GRÜNE Fraktion stärker einbringen.

Hierzu zählt Anne Dierenfeldt auf:

„Wir werden uns für eine möglichst schnelle Öffnung der Ausländerbehörde nach den Einschränkungen durch die Pandemie einsetzen. Einige Probleme ließen sich vermeiden, wenn es wieder mehr persönlichen Kontakt zwischen den Kund*innen und den Sachbearbeiter*innen gäbe. Außerdem möchten wir uns für eine Erhöhung von Einbürgerungen einsetzen. Viele Menschen in Wuppertal haben das Recht hierzu und sehen sicherlich noch einmal neue Anreize, wenn die Erleichterungen aus dem Koalitionsvertrag hierzu umgesetzt werden.“

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Kommentare

  1. Matthias Jaenecke sagt:

    Man bezahlt für die Dienstleistung viele Gebühren und jeder würde auch höhere Gebühren zahlen damit die Arbeit gemacht wird. Die Arbeit wird nur vorweggeschoben und nach 6 Monaten soll man alle Dokumente erneut besorgen. Ein Umgang mit bald neuen Bürgern den es so nicht geben sollte. Denn was soll man wählen CD, SPD und Grüne sind doch ursächlich der Grund. Ich mache jetzt Termine per Einschreiben und gehe zum Verwaltungsgericht.

  2. Ötte Troll sagt:

    Das hausgemachte Problem: Das Kernbündnis CDU/Grüne.

    Der GRÜNE OB ist der oberste Entscheidungsträger der Stadt Wuppertal, der Dezernent Slawig sein weisungsgebundener Mitarbeiter. Das Kernbündnis ist verantwortlich für die Personalsituation und die bürgerfeindlichen Folgen.
    Die Grünen bräuchten nur genügend auf ihren OB und ihren ausgesuchten kernigen Partner einwirken.
    Dann klappt es auch besser mit Bürgerfreundlichkeit und Mens henrechte.

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