Aus Ahrtal wird SOLAhrtal

Der Wiederaufbau von durch Flutschäden im Juli 2021 zerstörten Regionen muss nachhaltig gestaltet werden – so exemplarisch im gesamten Landkreis Ahrweiler ebenso wie z.B. in der Eifel, in/um Hagen und an der Wupper.

Wiederaufbau ja – gerne erneuerbar

Jetzt – nicht irgendwann – müssen die richtigen Lehren gezogen und umgesetzt werden: “100 Prozent erneuerbare Energien bis spätestens 2030”. Nur so werden Treibhausgase in den Regionen maximal reduziert und neue zukunftsfähige Arbeitsplätze sowie weltweit geschätzte Erneuerbare Energie-Modellregionen geschaffen.

Modellregionen…

Der Rhein-Hunsrück-Kreis ist eine Region, die das Blatt gewendet hat: von einer Struktur-schwachern zur Vorbild-Region für den Umstieg auf Erneuerbare.

Auch weitere Regionen können so Modellregion für Erneuerbare Energie werden und als positives Beispiel z.B. für andere ländliche Regionen in Deutschland und Europa dienen.

Das Ahrtal in Rheinland-Pfalz ist eine der im Juli 2021 durch die Starkregen-Flut-Katastrophe arg getroffenen Regionen – und aktuell im Wiederaufbau befindlich.

…auch in NRW

  • Menschen in NRW ging und geht es ähnlich schlimm – z.B. in der Eifel, im Raum Hagen und an der Wupper. Dass dennoch die weit über NRW anerkannte EnergieAgentur.NRW Ende 2021 eingestellt wurde und damit kleinteilige Initialberatung wegfällt, ist nicht nachvollziehbar. Klar ist, dass Um-/Wiederaufbau überall klimaverträglich und erneuerbar erfolgen muss – und dafür wird breite Unterstützung gebraucht, Bundesländer-übergreifend.

Deshalb unterstütze auch ich diesen Appell als zur BürgerEnergiE engagierte Akteurin & Netzwerkerin, als Mitinitiatorin des „Runder Tisch“ und weit darüber hinaus!

gerne auch hier mit unterzeichnen und weit verbreiten:
https://you.wemove.eu/campaigns/aus-ahrtal-wird-sola-h-rtal?fbclid=IwAR2VRgfvS1l5Ie8K2D_paIa9jLDCr6pVWI8NifHjkdNsA4LFPagtfyt1kcI

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Kommentare

  1. Susanne Zweig sagt:

    Wer Strom aus erneuerbaren Energiequellen will, wechselt den Stromanbieter.

    Was hat das Ahrtal damit zu tun? Und was das abgebildete Rheinhochwasser bei Zons? Und welchen Vorteil soll die Reduzierung von Treibhausgasen für eine einzelne Region haben? Der Klimawandel wirkt global.

    Viele Fragen und kein Name und keine Anschrift trübt das Fußende der Kampagne, die ich unterschreiben soll…

    1. Bea sagt:

      Der Wechsel auf einen reinen Ökostromanbieter (z.B. „Naturstrom“) ist gewiss sinnvoll und – wenn noch nicht geschehen – sehr zu empfehlen! Dabei bleibt aber das bestehende umfassende und zentral ausgerichtete Stromnetz im Spiel und damit eine gewisse Abhängigkeit von den konventionellen Konzernen, denen es gehört und die es entsprechend ihren Geschäftsinteressen betreiben. Selber Strom zu erzeugen in nachbarschaftlichen, lokalen oder regionalen Verbünden entspricht dem dezentralen Wesen der Sonnen- und Windenergie. Erneuerbare stärken die Resilienz der Stromversorgung, machen weiträumige und teure Übertragungsnetze überflüssig und fördern die Demokratie durch Stärkung von Gemeinschaft und Eigenverantwortlichkeit vor Ort.

      Klar wirkt der Klimawandel global, aber wo soll man denn Ihrer Meinung nach anfangen, gegen diesen vorzugehen? Vorbildliche regionale Beispiele regen zur Nachahmung an. Regionen, die dies tatsächlich tun, haben zusätzlich den Vorteil, dass der wirtschaftliche Ertrag der Eigenversorgung innerhalb ihrer Grenzen bleibt.

      1. Susanne Zweig sagt:

        Vielen Dank für die Antwort.
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        Es klingt absolut sinnvoll und interessant, eine Region probehalber mit selbsterzeugter regenerativer Energie unabhängig von großen Strom- und Netzbetreibern zu machen. Wer das tun will, muss außer von ein paar Windrädern und einigen Hektar Solaranlagen auch von ausreichend dimensionierten Speicherbauwerken reden. Wärmepumpen werden vor allem im Winter gebraucht. E-Mobile wollen nachts an der Wallbox aufgetankt werden. In beiden Fällen sieht es mit Solarstrom aus dem eigenen Kleinnetz düster aus, und Wind alleine ist kein zuverlässiger Energielieferant.
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        Schade, dass davon nichts im Beitrag zu lesen ist.
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        Aber warum das Ahrtal? Hat da ein Erdbeben gewütet, so dass das ganze Gebiet Haus für Haus „wiederaufgebaut“ werden muss? Dann würde es sich vielleicht lohnen, Neubauten mit Wärmepumpen zu fördern und gleichzeitig der Region ein auf Eigenversorgung ausgelegtes Stromnetz einzurichten – meinetwegen auf Förderkosten des Bundes.
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        Aber was dort wiederaufgebaut gehört, ist vor allem die überflutete Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Brücken, …) entlang der Ahr. Und das sollte vor allem schnell gehen und verlässlich funktionieren. Das Hochwasser war im Juli. Jetzt ist Februar. Kein Mensch wartet jahrelang mit kaputter Heizung oder ohne Auto auf ein ehrgeiziges Modellprojekt.
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        Katastrophengebiete erzeugen vielleicht Aufmerksamkeit, sind aber für Flächen-Experimente denkbar ungeeignet.

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