Gut erreichbare Versorgung sicherstellen

85% in Wuppertal gegen Krankenhausschließungen

 

Eine repräsentative Umfrage der SPD-Fraktion im Landtag NRW zeigt: Die Menschen in Wuppertal befürworten ein flächendeckendes Angebot an Krankenhäusern. Die Wuppertaler Landtagsabgeordneten Bell, Bialas, Neumann unterstützen das. Der drohende Kahlschlag in der Kliniklandschaft müsse verhindert werden.

 

Ein Großteil der Menschen in Wuppertal wünscht sich eine ortsnahe Krankenhausversorgung. 85% lehnen es ab, dass einzelne Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen geschlossen werden. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey hervor, die die SPD-Landtagsfraktion in Auftrag gegeben hat. „Doch die gute und sichere Versorgung, die sich die Menschen zurecht wünschen, ist gefährdet“, sagen Bell, Bialas, Neumann. „Denn mit dem Krankenhausplan der schwarz-gelben Landesregierung drohen Klinik-Schließungen.“

 

Dem gegenüber steht ein wachsender Versorgungsbedarf. Die Zahl der stationär behandelten Kranken in NRW stieg vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2019 um mehr als zehn Prozent. 2010 waren es knapp 4,2 Millionen Menschen. 2019 waren es mehr als 4,6 Millionen Menschen. So zeigen es Daten des statistischen Landesamtes.

 

Die SPD-Fraktion will dem wachsenden Bedarf gerecht werden. „Wir lehnen einen Kahlschlag in der Krankenhauslandschaft ab“, so die Abgeordneten. „Die Corona-Pandemie hat uns schließlich gezeigt, dass ein leeres Krankenhaus-Bett kein Skandal, sondern eine wichtige Sicherheit ist.“

 

Bell, Bialas, Neumann unterstützen daher einen Aktionsplan seiner Fraktion, der auch in Solingen die Gesundheitsversorgung stärken soll. „Wir wollen, dass eine wohnortnahe und gut erreichbare Grundversorgung sichergestellt ist“, so die Abgeordneten weiter. Dafür müssten ambulante und stationäre Versorgung miteinander verzahnt sein. „Eine gute Krankenhausplanung berücksichtigt also die Versorgungsstruktur hier bei uns vor Ort“.

 

Zudem will die SPD-Fraktion für Entlastung beim Krankenhaus-Personal sorgen.

 

Bell, Bialas, Neumann: „Viele Pflegerinnen und Pfleger sind schon ohne die Folgen der Pandemie überlastet und unterbezahlt“. Die Arbeitsbedingungen müssten attraktiver werden – mit besseren Löhnen und einer Personalbemessung, die dem tatsächlichen Arbeitsaufwand entspricht. „Davon profitieren auch die Patientinnen und Patienten“.

 

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