Ambivalenter Alltag in Rheinland und Westfalen

Jüdische Geschichte erzählen und vermitteln. Eine Tagung

Max Daniel mit seinen Enkelkindern Ina, Werner und Heinz, um 1920 ©BAS 1124

Die Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden heute ist stark vom Schulbuchwissen und von den Medien geprägt, denn nicht alle haben die Gelegenheit, in Deutschland lebenden Juden oder Jüdinnen persönlich zu begegnen.
Dieser öffentliche Studientag möchte den Blick auf Unscheinbares lenken: auf die selbstverständliche Präsenz von Jüdinnen und Juden in Rheinland und Westfalen seit vermutlich 1700 Jahren.

Wir lernen Hausierer und Viehhändler kennen, und die jüdische Weberfamilie Steilberger. Dabei soll es auch um die Frage gehen: Wie lässt sich jüdischer Alltag erzählen und in Ausstellungen vermitteln? Dazu bietet der Studientag Impulse und Anregungen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

„321 – 1700 Jahre Juden in Deutschland“ (Arbeitstitel) Dr. Ursula Reuter, Leiterin der Germania Judaica, Köln

Von jüdischen Hausierern und Viehhändlern im Rheinland vom 16. bis 18. Jahrhundert Dr. Uri-Robert Kaufmann, Leiter der Alten Synagoge Essen

„Nun wollen wir das Beste hoffen, denn das Schlechte kommt von selbst.“
Die jüdische Weberfamilie Steilberger als didaktischer Glücksfall
Dr. Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

Heutige Herausforderungen und Arbeitsweisen jüdischer Museen
Das Jüdische Museum Westfalen als Beispiel
Dr. Kathrin Pieren, Leiterin des Jüdischen Museums Westfalen, Dorsten

 

Eine Kooperation der Kirchlichen Hochschule Wuppertal-Bethel, der Begegnungsstätte Alte Synagoge, der Evangelischen Akademie im Rheinland und der Evangelischen CityKirche Elberfeld

 

Sonntag, 7.11.2021, 12:30 – 19 Uhr

Evangelische CityKirche Elberfeld, Kirchplat 2, 42103 Wuppertal

Anmeldung bis zum 2.11.2021 unter info@alte-synagoge-wuppertal.de oder Tel. 0202-563.2843

Unkostenbeitragf inkl. Bewirtung: 20 €

Studierende und Auszubildende frei

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