Knipex braucht eine verlässliche Perspektive!

Die Bemühungen zum Verkauf von Teilflächen des Grundstücks an der Hastener Straße an die Firma Knipex reichen zurück bis in die 90er Jahre.

Im Dezember 2016 hat der Finanzausschuss dem Verkauf schließlich zugestimmt. Bislang konnte dieser Beschluss jedoch nicht umgesetzt werden. Das Thema macht die CDU-Fraktion jetzt zum Gegenstand einer offiziellen Anfrage an die Betriebsleitung des städtischen Gebäudemanagements (GMW).

In ihrem Schreiben legen die CDU-Fraktionsvorsitzenden Ludger Kineke und Caroline Lünenschloss Wert auf eine effektive Umsetzung der damaligen Beschlussfassung im Finanzausschuss. „Das expandierende traditionsreiche Cronenberger Unternehmen Knipex braucht eine verlässliche Wachstums- und Erweiterungsperspektive, um eine langfristige Bindung an den Wirtschaftsstandort Wuppertal sicherzustellen“, erklären die beiden CDU-Politiker. „Gründe für die entstandene Verzögerung sind nicht erkennbar. Auch eine offensichtlich mangelnde Transparenz gegenüber der Firmenleitung muss sich das GMW wohl vorhalten lassen.“ In dem jetzt von der CDU-Fraktion geforderten Sachstandsbericht soll dargestellt werden, warum der Beschluss aus dem Jahre 2016 nicht längst umgesetzt wurde, welche Gründe es hierfür gibt, und wann die Umsetzung abgeschlossen sein wird.

Ludger Kineke und Caroline Lünenschloss hierzu weiter: „Die Presseberichterstattung der vergangenen Woche vermittelt nur einen oberflächlichen Eindruck von einer Situation mit offensichtlich komplexen Rechts- und Eigentumsverhältnissen. Eine wortreiche Begleitung durch die Politik in Form von Appellen der FDP in der vergangenen Woche ist dabei eher geeignet, eine Lösung zu behindern oder zu erschweren. Wir unterstützen die Verwaltungsführung und die GMW-Betriebsleitung in ihrem Bemühen, den Beschluss des Finanzausschusses jetzt schnell umzusetzen.“

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Kommentare

  1. Was ist daran komplex, dass ein gültiger Beschluss fünf Jahre lang nicht von der zuständigen Stelle umgesetzt wurde? Das GMW leistet sich m.E. zu viele Fehler auf Kosten der Wuppertaler Bürger. Eine unabhängige Untersuchung dieses Geschäftsbereiches nebst Veröfentlichung der Ergebnisse ist notwendig.

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