FDP-Fraktion: Schnellladesäulen auch in Wuppertal

Die Fraktion der Freien Demokraten (FDP) im Rat der Stadt Wuppertal fordert die Verwaltung auf, sich um die von der Bundesregierung ausgeschriebenen 1.000 Schnellladesäulen zu bewerben.

„Wuppertal steht im Vergleich zu anderen Städten in Sachen Ladeinfrastruktur bekanntermaßen sehr schlecht dar“, so René Schunck, Verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion. „Der Bund fördert aktuell 1.000 neue 150 Kilowatt-Ladepunkte, um ein flächendeckendes Schnellladenetz im gesamten Bundesgebiet zu errichten. Wir sind der Auffassung, dass Wuppertal sich um ein paar dieser Säulen bewerben sollte.“

Passend zum bereits vom Verkehrsausschuss einstimmig verabschiedete Antrag zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur in Wuppertal sehen die Freien Demokraten in dem jüngst verabschiedeten Bundesgesetz eine Möglichkeit, Fördermittel für den Ausbau der kommunalen Ladeinfrastruktur zu erhalten.

Schunck abschließend: „Wenn man schon die Gelegenheit bekommt, sich kostengünstig aus dem Ladekellerranking herauskatapultieren zu können, sollte man diese Chance auch nutzen. In einer gerade vom Verband der Automobilindustrie veröffentlichen Erhebung belegt Wuppertal gerade am Platz 342; und das als 17. größte Stadt Deutschlands. Es wäre aus unserer Sicht wünschenswert, diese Bundesförderung zu nutzen, um ein wenig Boden gut machen zu können.“

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Kommentare

  1. Susanne Zweig sagt:

    Gibt es auch einen nennenswerten Bedarf und ausreichende Netzkapazitäten für diese speziellen Ladesäulen, oder geht es nur darum, Wuppertals Ranking in irgendeiner Tabelle zu verbessern?

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