20.05.2021

Linienwegänderung in Oberbarmen

Bezirksvertretung lehnt Aufhebung (Verlegung) der Haltestellen in der Agnes-Miegel-Straße ab

Nach den Vorstellungen der WSW sollen die beiden Haltestellen in der Agnes-Miegel-Straße entfallen. Dafür soll auf der Gennebrecker Straße eine neue Haltestelle geschaffen werden, ohne Wetterschutz. Als Folge entfallen sieben Parkplätze. Die Besucher des Friedhofs dürften sich freuen! Einen Ersatz gibt es nicht!

Diese Maßnahme wird mit der Steigerung der Attraktivität für durchfahrende Fahrgäste begründet. Und die Fahrgäste aus der Agnes-Miegel-Straße?

Die sollen künftig bis zu 400 m zu Fuß gehen, die Gennebrecker Straße (Hauptstraße) im oberen Bereich der Agnes-Miegel-Straße ohne jede Hilfe überqueren. Rücksichtnahme auf Kinder und geh- oder körperbehinderte Menschen sieht anders aus. So wird der ÖPNV nicht attraktiver!

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Oberbarmen waren sich einig, diesen Vorschlag dem Verkehrsausschuss nicht empfehlen zu können.

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Kommentare

  1. Susanne Zweig sagt:

    Das verstehen die Oberbarmer völlig falsch.

    Wenn die paar hundert Leute aus der kaum 10-geschossigen Wohnbebauung an der Agnes-Miegel-Str. einfach rüber zum Dellbusch laufen würden, könnte der Bus von dort direkt – hui – bis zum Rittershauser Platz durchfahren und bräuchte unterwegs nur noch am Wichlinghauser Markt (bei roter Ampel und gegen Zuzahlung) zusätzlich Leute aufnehmen.

    Kurz: wenn jeder Fahrgast seinen Beitrag leistet, können wir die Attraktivität unseres Nahverkehrs so weit steigern, dass irgendwann gar keine Busse mehr durch Wuppertal fahren müssen. Die Fahrpreise werden dann einfach und bequem online abgebucht…

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