06.05.2010

Michel Friedmann Peter Jung

Michel Friedman berichtet aus Wuppertal

Für die N24-Sendung "Friedman schaut hin" hat sich der prominente Moderator in der Schwebebahnstadt umgesehen und sprach mit Taxifahrern, Jugendlichen und Politikern. Um es vorwegzunehmen: besonders gut schneidet die Stadt dabei nicht ab.

Friedmann schaut hin

Wuppertal, früher eine der reichsten Städte Deutschlands, ist finanziell am Ende. Die Stadt ist so pleite, dass sie sogar unter eine Art Zwangsverwaltung gestellt wurde. Die Zahlen sind erdrückend:

Am Ende dieses Jahres werden die Schulden auf zwei Milliarden Euro angewachsen sein, mehr als zwölf Prozent der Wuppertaler sind arbeitslos. Und eine Besserung ist nicht in Sicht. Das einst so stolze Wuppertal muss sein Theater schließen, Badeanstalten zumachen, Sozialprojekte einstellen. Und, als wäre dies nicht schon genug, muss die Stadt jedes Jahr weitere 20 Millionen Euro für den Aufbau Ost zahlen.

Michel Friedman will wissen: „Ist das gerecht? Wird es nicht Zeit, sich auch wieder um den Westen Deutschlands zu kümmern?“ Wuppertal ist nur ein Beispiel: Auch anderen Kommunen geht es schlecht: Oberhausen, Duisburg, Goslar, Hildesheim – es gibt viele Beispiele.

Für „Friedman schaut hin“ hat Michel Friedman Wuppertal besucht, hat mit Arbeitslosen, Kaufmännern, Theaterleuten und dem Oberbürgermeister darüber gestritten, wer die Schuld an der Misere trägt und ob es noch irgendeine Hoffnung gibt.

Link zum Beitrag (29 min)

Quelle: n24

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Kommentare

  1. Latrice sagt:

    A wonderful job. Super hpelufl information.

  2. Nikki sagt:

    Hey, that’s pwoerful. Thanks for the news.

  3. Michael Knebel sagt:

    Man soll sich nicht von einer gescheiterten Person, wie es der der F. ja ohne Zweifel ist, verrückt machen lassen. Der ist ja eigentlich schon erledigt, Wuppertal aber noch lange nicht.

  4. Gerhard sagt:

    Aber nochmal zum Bericht.

    Ich kann den gleichen Bericht auch machen, mit einem total anderen Ergebnis.

    Nämlich daß Wuppertal schöne Ecken hat, kreative Leute, eine tolle Musikszene, erfolgreiche Startups und und und.

    Da lässt der Oberpopulist Friedman aber auch ganz schön den Cutter Dinge wegschneiden.

    Meine 2 Highlights:
    1.)
    Der Bürger vor dem Rathaus, der sagt: Wir können doch eh nichts machen, wat solln wer denn machen? Demonstrieren? Auflehnen? Kämpfen? Positiv denken? Alles nicht im Wuppertaler Sprachschatz vorhanden.

    2.) Die letzte Szene, in der die helfende und vielleicht sogar heilende Hand Friedmans dem kurz vor dem Hungertod stehendem Tafelkunde in Grossaufnahme gezeigt wird, und die romantische Klaviermusik einsetzt. Toll!
    Da kann selbst der Papst kaum mithalten.

    1. Bunny sagt:

      Whoever edits and publihess these articles really knows what they’re doing.

    2. dgsqwkulc sagt:

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  5. Waldorf sagt:

    Ich würde das Kommunikationskonzept ebenfalls dringend überdenken. Nur so als Rat.

    1. Gerhard sagt:

      da ht der Jung ja mal ausgerechnet was richtig gemacht.
      Warum sollen wir Steuerzahler Ihre tolle Idee subventionieren? Sie haben es ja auch ohne hinbekommen.
      Ob sie erfolg haben oder nicht muss uns jetzt nicht mehr interessieren, zum glück.

      1. Vielen Dank Jürgen Wanninger – Marvin Müller für Eure grundlegende Zustimmung.
        Wie Herr Müller schon begonnen hat, muß man eine solche Pedition hier im Blog erarbeiten, um wirklich herauszufinden, wer letztendlich Recht hat

  6. kuechendecke sagt:

    Hallo Herr Kowalski,

    herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Internet-Angebot. Ein Counter.
    Und dazu noch nicht einmal ein eigener.
    Von Nichts kommt auch tatsächlich nichts. Aus der Nische heraus –
    Chancen, die im richtigen Zeitpunkt ergriffen werden, da kommt was!

    Mal kurz gegooglet:
    German Business Guide … Die neue Suchmaschine auf dem Sektor -MADE IN GERMANY-… Wir präsentieren uns als Ihr Marketing Partner im Internet … Werben auch Sie bei uns … Im German Business Guide –

    1996 hieß das mal JAUH ‚just another useless homepage‘ und ich denke das ist
    just another useless yellow page – wenn überhaupt. Ich kenn ja Ihr Business-Modell
    nicht, aber ich kann Ihnen versichern, dass niemand(!) Geld für einen Eintrag
    bei einer Domain mit mehr als 6 Buchstaben vor dem ‚.de‘ zahlen wird.

    Jetzt zu der Abfrage von Inkubation bzw. Subvention …
    Ich würde das nebenher machen, und wenn das aus irgendwelchen Gründen gut läuft,
    weil irgendjemand bei sich selbst findet, dass das ‚Made in Germany‘ zu klein auf seiner
    eigenen Homepage steht, und sich über eine Listung bei Ihnen [neu]positionieren möchte
    – hey super – Einmalzahlungen in einen stetigen Strom verwandeln.
    Das ist Unternehmer-Ehre – und nicht direkt am Tropf hängen.

    Entweder den Ball bis zum Site-Launch ganz flach halten,
    oder jetzt mal ein Pre-release loslassen – das brennt jetzt gehörig an.

    Jammern ist des Kaufmanns-Gruß, aber nicht im Internet!
    Nie(!) von abgelehnten Anträgen schreiben!

    Das gilt im Übrigen auch für Gevelsberger 😉
    -> denic läßt grüßen

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