09.03.2021

Girls’Day bei der SPD-Bundestagsfraktion am 22. April 2021

Erneut bietet die SPD-Bundestagsfraktion am 22. April 2021 Mädchen und jungen Frauen die Möglichkeit, Einblicke in ein Berufsfeld, in dem Frauen leider nach wie vor unterrepräsentiert sind, zu gewinnen: Die Politik.

Helge LindhHelge Lindh ©SPD-Parteivorstand/ Susie Knoll

Politik als Beruf umfasst dabei nicht nur die Mandatsträgerinnen selbst, sondern schließt auch Mitarbeiterinnen in Parteien, Ministerien und Parlamenten ein. Um die Arbeit der Bundestagsfraktion kennenzulernen und erleben zu können, wie Parlament und Fraktion arbeiten, lädt die SPD-Bundestagsfraktion 60 Mädchen zum digitalen Programm des „Girls Day 2021“ ein. Dies umfasst Gesprächsrunden mit weiblichen Abgeordneten und dem Fraktionsvorsitzenden sowie ein interaktives Planspiel, in dem die Mädchen in der Rolle einer Abgeordneten ein Gesetz entwickeln. Interessentinnen können sich direkt bei Helge Lindhs Wahlkreis-Büro melden: helge.lindh.wk@bundestag.de / 0202 25323060. Bewerbungsfrist ist der 25. März 2021. Lindh:

„Die Zahl der weiblichen Abgeordneten im Bundestag ist mit der Bundestagswahl 2017 wieder zurückgegangen. Obwohl das Parlament größer geworden ist, sind nun weniger Frauen vertreten als zuvor. Damit ist der Frauen-Anteil im Bundestag wieder auf dem Stand von 1998 gesunken, knapp 31%. In den kommunalen Parlamenten sieht es nicht besser aus. Hier ist deutschlandweit gerade einmal ein Viertel der Sitze von Frauen besetzt.

Es muss weiterhin Aufgabe von Politik und Gesellschaft sein, den Anteil von Frauen in der aktiven Politik zu erhöhen, um Parität zu erreichen. Die Parlamente müssen die Gesellschaft widerspiegeln, die sie vertreten.

Der Girls’Day ist nun schon seit einigen Jahren ein gutes Instrument, klassische Rollenbilder aufzubrechen und auch mehr junge Frauen für Politik zu begeistern und berufliche Orientierung zu geben. Daneben bietet der Tag die Möglichkeit der Vernetzung und des Austauschs mit den Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland. Es gibt keinen besseren Anlass die Fraktion als Arbeitgeber, sowie die Mitarbeiterinnen und Azubis kennenzulernen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich viele Interessentinnen aus Wuppertal finden und ermutige alle Mädchen sich zu bewerben.“

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