09.09.2020

Flüchtlinge Moria Wuppertal

OB Mucke: Geflüchtete von der Insel Moria in Deutschland aufnehmen

„Die Nachricht, dass das Flüchtlingslager Moria durch einen Brand fast vollständig zerstört worden ist, erschüttert mich zutiefst. Das ist eine humanitäre Katastrophe, die sich an den Türen Europas ereignet. Meine Gedanken sind bei den notleidenden Menschen vor Ort“, sagt Oberbürgermeister Andreas Mucke.

„Wir dürfen nicht mehr tatenlos zusehen“, ist Mucke entschlossen. Er fordert daher die Bundesregierung, die Staatschefs der europäischen Länder und die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, auf, nicht länger die Augen zu verschließen. „Das Lager muss evakuiert werden und die Menschen müssen auf die europäischen Staaten verteilt werden“, fordert der Rathauschef.

Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten

Schon im März hat sich Oberbürgermeister an den Bundesinnenminister mit der Bereitschaft gewandt, besonders schutzbedürftige Kinder und Jugendliche von den griechischen Inseln aufnehmen zu wollen. Mucke erneuert die Bereitschaft, Geflüchtete in Wuppertal aufzunehmen.

Wuppertal hat seit 2015 rund 13.500 Geflüchtete aus Kriegs- und Krisengebieten aufgenommen. Damit hat die Stadt mehr Menschen aufgenommen als sie nach dem Verteilschlüssel verpflichtet gewesen wäre. „Dank des großen Engagements lokaler Flüchtlingsinitiativen, der Wohlfahrtsverbände und der Stadtverwaltung sowie engagierter Einzelpersonen haben wir diesen Menschen ein Zuhause geben können“, so Mucke. Wuppertals Bereitschaft solle auch andere Länder und Städte darin bestärken, Geflüchtete aufzunehmen und die Lasten gerechter zu verteilen.

Quelle: Stadt Wuppertal

Anmelden

Aktuelle Stellenangebote:

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.