30.06.2020

„Sang und Klang“ für Folk und Lied Onlinefestival

Onlinefestival „Sang und Klang“ für Folk und Lied …

Onlinefestival „Sang und Klang“ für Folk und Lied aus Deutschland präsentiert noch nie dagewesenes Line-up einer beeindruckenden Szene

Mit Stoppok, Wenzel, Sarah Lesch, Dota Kehr u. v. a. / Samstag, 11. Juli, ab 16 Uhr auf www.sangundklang.com / Spendenaufruf für durch die Coronakrise in Not geratene KünstlerInnen

Gerade als die Enttäuschung über den abgesagten Festivalsommer einer allgemeinen Akzeptanz gewichen ist, ruft das Magazin Folker gemeinsam mit dem artes Konzertbuero und dem Dachverband Profolk ein Ereignis ins Leben, das Folkfans unbedingt einplanen sollten: Am Samstag, den 11. Juli, findet ab 16 Uhr auf www.sangundklang.com das erste Onlinefestival für Folk und Lied aus Deutschland statt! In bislang nie dagewesener Form präsentiert „Sang und Klang“ ein siebenstündiges Line-up von KünstlerInnen von der Nordsee bis zu den Alpen, vom Ruhrpott bis nach Berlin, das mehrere Generationen vereint und eine ungeheure stilistische Vielfalt zeigt.

Mit dem Festival soll eine Plattform geschaffen werden, die erstmals die Liedermacherszene und den deutschen Folk vereint. Dazu holte sich Festivaldirektorin Gudrun Walther Expertenrat von Rainer Pirzkall, künstlerischer Leiter des Bardentreffens, und Bernhard Hanneken, Programmdirektor des Rudolstadt-Festivals. Gemeinsam haben sie ein Line-up komponiert, das eine Goldgrube darstellt für all jene, die auf der Suche nach poetischen, kritischen, originellen Songs und virtuoser Instrumentalmusik sind. Ergänzende Exklusivinterviews geben Einblicke in das kreative Schaffen und die Lebensrealität der Künstler. Moderiert wird das Festival von Mike Kamp, Herausgeber des Folker.

Spendenaufruf für die Künstler in der Coronakrise

Neben der Präsentation der aktuellen deutschen Folkszene verfolgt das Festival ein weiteres wichtiges Anliegen: die konkrete finanzielle Unterstützung von MusikerInnen und TechnikerInnen in der andauernden Coronakrise. Durch die Absage aller Veranstaltungen von Mitte März bis mindestens Ende Juni sowie sämtlicher Festivals bis weit in den Herbst hinein, brechen den Künstlern bis zu hundert Prozent ihrer Einnahmen weg. Daher wird während des Festivalstreams die Möglichkeit zum Spenden bestehen. Fünfzig Prozent der Einnahmen gehen an die Deutsche Orchester-Stiftung, die Initiative Musik gGmbH und #handforahand – den Solidaritätsfond für freie Bühnen und TontechnikerInnen, BeleuchterInnen, Stagehands und VeranstaltungshelferInnen.

Die übrigen fünfzig Prozent gehen an die KünstlerInnen und Mitwirkenden des Festivals. Alle Infos zu den Spendenorganisationen sowie die Spendenkontodaten finden sich auf der offiziellen Festivalseite www.sangundklang.com.

Stoppok, Wenzel, Sarah Lesch und viele Geheimtipps

Mit dem Line-up wird eine Landkarte der deutschsprachigen Folkszene in all ihren regionalen und stilistischen Facetten gezeichnet. Da sind zum einen Singer-Songwriter-Größen wie Stoppok und Wenzel, die seit vierzig Jahren bei verlässlicher musikalischer Qualität Texte von bissig-ironischer Gesellschaftskritik bis hin zu schmerzlich-schöner Poesie verfassen. Aus der jüngeren Generation starker Frauen sind die viel beachteten Sängerinnen Sarah Lesch und Dota Kehr dabei, die mit Feingefühl und Wortgewandtheit die individuellen und gesellschaftlichen Themen ihrer Zeit verhandeln. Den Finger in die Wunden der Gesellschaft legen der unangepasste und unermüdlich engagierte Künstler Heinz Ratz mit seiner Band Strom & Wasser und das preisverwöhnte Duo Simon & Jan. Die gerngesehenen TV-Gäste passen mit ihren bittersüßen Texten wenig in die Kulissen einer seichten Unterhaltungskultur.

Auch Hans Well (ehemals Biermösl Blosn) & Wellbappn schonen Politik, Land und Leute nicht mit ihren herrlich satirischen Texten im Gewand bairischer Volksmusik. Eine ungewöhnliche Stilverbindung schafft Sängerin Andrea Pancur mit ihrem Projekt Alpen Klezmer. Die Grenzgänger lassen mit der Interpretation fast vergessener Lieder geschichtliche Ereignisse sinnlich erfahrbar werden. Die Ensembles Malbrook und Deitsch erwecken alte Notenhandschriften zu neuem Leben. Während erste traditionelle Musik aus Norddeutschland spielen, erklingen bei letzteren deutsche Volkslieder und -weisen auf höchstem musikalischen Niveau. Deutsche Volkslieder interpretieren auch Bube Dame König und wurden dafür jüngst mit dem deutschen Folk Music Award geehrt. Die Feuersteins spielen kraftvollen Deutschfolk mit keltischen und amerikanischen Bezügen. Und das Instrumentalduo Akleja entführt mit Klängen der Nyckelharpa (deutsch „Schlüsselfiedel“) in eine Welt voll Lebensfreude und nordischer Rauheit.

Mit gemeinsamer Stimme sprechen

Von dem Format des Sang-und-Klang-Onlinefestivals, das eine solche Präsentation der gesamtdeutschen Folkszene überhaupt erst möglich macht, erhoffen sich die Initiatoren, dass sich die Akteure der Szene in Zukunft besser vernetzen und stärker mit einer Stimme sprechen. Durch die geschlossene Repräsentation soll eine bessere öffentliche Wahrnehmung der Szene erzielt und damit perspektivisch auch deren Förderungswürdigkeit erkannt werden. Denn auch in Deutschland gibt es Lieder, Bräuche und Traditionen, die ohne die akribische Recherchearbeit vieler MusikerInnen in Vergessenheit geraten würden. Und die Macher haben noch einen Traum: eine Post-Corona-Ausgabe des Sang-und-Klang-Festivals. Dann aber analog und draußen! Denn wirkliche Begegnung und kreativer Austausch können schlussendlich doch am besten bei einem echten Livekonzert stattfinden.

Festivalstream: Samstag, 11. Juli 2020, ab 16 Uhr auf www.sangundklang.com

Spenden: www.paypal.me/SangundKlangFestival

Facebook: www.facebook.com/sangundklangfestival

Instagram: www.instagram.com/sang.und.klang

Kontakt: presse@sangundklang.com (Anne Gladitz)

Anmelden

Aktuelle Stellenangebote:

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.