31.03.2010

Sonderausstellung auf Schloss Burg „Familienbande – Die Grafen von Berg 1101-1225“ 3. April bis 24. Oktober

Die Sonderausstellung Familienbande wirft ein Schlaglicht auf die Geschichte und das Wirken der ersten bergischen Grafen. Die Ausstellung findet Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und ist Kooperationspartner der Ausstellung "Mythos Ruhr begreifen AUFRUHR 1225! RITTER, BURGEN UND INTRIGEN?" des LWL-Museum für Archäologie in Herne. www.1101-1225.de

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Eine Familie,
die Geschichte schrieb.

Das erste bergische Grafengeschlecht, sein Schicksal und seine wechselvolle Geschichte ist Thema der großen Sonderausstellung Familienbande. In ausgewählten Räumen des Bergischen Museums Schloss Burg werden Objekte aus dem Hochmittelalter zur Familiengeschichte der Grafen von Berg präsentiert.

Ausgangspunkt: Die Zeit um 1050, als am Niederrhein ein Geschlecht mit den Leitnamen Adolf, Eberhard und Engelbert erscheint. Vom Stammsitz Berg an der Dhünn, dem heutigen Altenberg, bauten sie ihre Herrschaft bis nach Westfalen aus – in den kommenden zwei­‑ hundert Jahren, inzwischen mit dem Grafentitel versehen, Besitz und Herrschaftsgebiet. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts teilten sich rheinische und westfälische Linien.

Um diese Zeit entstand auch der zweite Hauptsitz des Geschlechts: Burg, von Graf Adolf II. erbaut und 1160 erstmals urkundlich erwähnt. Der alte Stammsitz Altenberg wurde zum Zisterzienserkloster. Nach der Ermordung des Kölner Erzbischofs Engelbert, zugleich Graf von Berg, beerbte das Haus der Herzöge von Limburg das Ursprungsgeschlecht. Dank Erbtochter Irmgard von Berg wurde Herzog Heinrich der Begründer einer neuen bergischen Dynastie.

Seit dieser Zeit entstand ein um die Wupperachse konzentriertes Territorium von seltener Geschlossenheit. Die rheinische Grafschaft Berg wurde zu einem politisch gestalteten Raum, geprägt von Adligen und Erzbischöfen, Geistlichen und Mönchen, Bauern und Städtern. Eine Landschaft, die den Namen der Gründer noch heute führt.

Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist der Münzschatz aus der Zeit 1190 – 1210 und ein eigens angefertigtes Modell der alten Burg Berge.

www.schlossburg.de, www.1101-1225.de

Schloss Burg 3. April bis 24. Oktober 2010

Museumsöffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr, Montag 13-18 Uhr

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Kommentare

  1. AW4N
    Die beschreibung ist gut, sie entsprecht dem, was ich vor mehr als 75 Jahren in der Volksschule
    und beim besuch der Burg gelernt habe. Leider steht in dieser Kurzfassung nichts Detailiiertes über die dort stattfindende Ausstellung, Öffnungszeiten etc. Der Hinweis auf Herne ist gut, diesen
    titel findet man auch in Ruhr KOMPAKT, dem Programm der Kulturhauptstadt der Metropole
    Ruhr.
    Jetzt werde ich bei Google mal weitersuchen, die gesuchten Angaben müssten man ja auch
    irgendwo finden. Sonst wäre es eine schlecjte Werbung für Wermelskirchen und Schloss Burg, die so ja auch etwas von der deutschen Kultuehauptstadt mitbekommen könnten.

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