27.03.2019

MIT-Wuppertal: Verkauft! Stadtentwicklung vertan?

Mit großem Erstaunen und Bedauern hat die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU den Verkauf des Heizkraftwerkes in Elberfeld an einen Investor zur Kenntnis nehmen müssen.

Ob diese Entscheidung mit den Zielen der Stadtentwicklung in Einklang zu bringen ist, wird die Zukunft zeigen.

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In der Stadt, in der die Wiege des Weltunternehmens Bayer liegt, wird durch die nicht nachzuvollziehende Entscheidung des WSW-Aufsichtsrates eine Zukunftsplanung erschwert, ja ausgeschlossen.

„So geht man nicht mit Unternehmen um, die in der Vergangenheit gezeigt haben und wohl auch in der Zukunft zeigen werden, dass Wuppertal ein unverzichtbarer Standort bleibt“, so der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Michael-G. von Wenczowsky.

„Diese Entscheidung passt ins Bild einer Stadt, wo trotz des Flächenbedarfs klassische Industrie- und Gewerbestandorte nach wie vor bedenkenlos umgewandelt werden und immer wieder für Eventgastronomie, Stadtteilkultur, Wohnbebauung, Discounter o.ä. Verwendung finden. Die Vorstellung von einer Stadt, in der auch etwas produziert und erwirtschaftet wird, ist bei uns offensichtlich weitgehend abhandengekommen.“

Scheinbar geht den Verantwortlichen im Hause der Wuppertaler Stadtwerke Eigennutz vor Stadtentwicklung und Zukunftsplanung.

Man könnte auch darüber nachdenken, ob nicht zuletzt die Sicherung der Finanzierung eines neuen Bürogebäudes mit dazu beigetragen hat, diese gegen den Wirtschaftsstandort gerichtete Entscheidung zu treffen.

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