21.11.2018

BNE Bildung für Nachhaltige Entwicklung Zirkel des Lernens

Für die Zukunft lernen

Mit einem großen Lehrer*innen-Workshop ist der Zirkel des Lernens in das zweite Bildungsjahr gestartet. In der Station Natur und Umwelt trafen sich Lehrer*innen und viele potentielle Kooperationspartner*innen.

Der Zirkel des Lernens, das große, von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SUE) geförderte Bildungsprojekt der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im Bergischen Städtedreieck, startet derzeit in das 2. Bildungsjahr. Unter anderem mit einem gut besuchten und intensiven Lehrerworkshop in der Station Natur und Umwelt, zu dem auch zahlreiche Remscheider und Solinger Lehrer*innen erschienen waren.
Gruppenfoto Zirkel des LernensGruppenfoto Zirkel des Lernens ©Jörg Liesendahl / Natur-Schule Grund

Mit dabei sein werden das Ganztagsgymnasium Johannes Rau, das seit 2017 bereits UNESCO-Projektschule ist und auch in dieser Funktion die 17 internationalen Ziele zur Nachhaltigkeit stärker verankern möchte. Das Gymnasium Bayreuther Str. wird sich in einem Differentierungskurs intensiv mit dem Zirkel des Lernens auseinandersetzen, da die Schüler*innen die Beschäftigung mit Nachhaltigkeitsthemen „einfordern“! Zugleich wird eine bessere Strukturierung der bereits jetzt vielfältigen Angebote, die oft nicht als BNE deklariert sind, angestrebt.

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Grußwort Stiftung Umwelt und EntwicklungGrußwort Stiftung Umwelt und Entwicklung ©Jörg Liesendahl / Natur-Schule Grund

Bereits Erfahrung mit einem BNE-Projekt hat die Johannes-Rau-Förderschule in Wichlinghausen. Wie die betreuende Lehrerin Jordana Anastasiou berichten konnte, befassten sich zehn Schüler*innen im vergangenen Schuljahr mit der Frage, wie die Schule eine „Fair-Trade-Schule“ werden könne. Mit dem erklärten Ziel, die Kinderarbeit abzuschaffen oder zumindest zu reduzieren, die für die Herstellung unserer Billigprodukte in weniger entwickelten Ländern oft herangezogen wird. Die Schüler*innen verkaufen Produkte der GEPA an Mitschüler*innen und Lehrer*innen, halten Vorträge in anderen Klassen, haben sich zu Mediatoren ausbilden lassen und versuchen aktuell, neue Schüler*innen für das Thema zu begeistern, da einige in diesem Jahr die Schule abschließen werden.

Interessante Vorträge beim Lehrer-WorkshopInteressante Vorträge beim Lehrer-Workshop ©Jörg Liesendahl / Natur-Schule Grund
Dieses und einige andere informativ aufbereitete Beispiele aus der BNE-Praxis wurden den Lehrer*innen präsentiert. Außerdem bekamen sie bei einem Markt der Möglichkeiten persönlichen Kontakt zu zahlreichen potentiellen Kooperationspartner*innen, mit denen eine Zusammenarbeit möglich wäre, so neben vielen anderen das Umweltressort der Stadt, die Biologische Station Mittlere Wupper und natürlich die Station Natur und Umwelt.
In den nächsten Monaten werden in den teilnehmenden Schulen einzelne Klassen oder Arbeitsgruppen die Arbeit an Themen der Nachhaltigen Entwicklung aufnehmen. Hauptergebnis sollte die Entwicklung von Handlungskompetenzen für die Schüler*innen sein, aber natürlich auch die didaktische Weiterentwicklung der Schulgemeinde. Vor den Osterferien ist für die Schulen ein weiterer Lehrerworkshop geplant, für Juli 2019 dann eine große Schülerkonferenz mit voraussichtlich 240 – 300 Schüler*innen und den sie begleitenden Lehrer*innen.

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