16.06.2017

Das Wildbienen-Retter-Projekt geht weiter

Für den Bildband über Wildbienen, für den die Wuppertalerin Anja Eder über www.startnext.de seit drei Wochen Förderer sucht, sind schon knapp 12.000 Euro zusammengekommen. Großartig, denn ab sofort fließt jeder weitere Euro in die Erhöhung der Auflage.

Fundingziel erreicht. Aber: Es geht weiter!

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Für das Wildbienen-Retter-Projekt der Wuppertaler Fotografin und Designerin Anja Eder sind noch vor Ablauf der 40-tägigen Laufzeit auf der Förderplattform www.startnext.de fast 12.000 Euro zusammengekommen; Fundingziel waren 10.500 Euro. Nun geht es darum, die Auflage des 200 Seiten starken Bildbandes zu erhöhen und das Projekt überregional bekannt zu machen. Deshalb sucht Anja Eder in den verbleibenden 16 Tagen über www.startnext.de noch mehr Unterstützer. Der professionell illustrierte Band, der über 50 heimische Wildbienenarten und die nahrungsstärksten Blühpflanzen abbildet und beschreibt, ist dabei nur eines der großartigen Dankeschön-Geschenke, die sich Förderer auf der Seite https://www.startnext.com/wildbienenretter aussuchen können.

Anja Eder in ihrem Garten in der Wuppertaler Nordstadt
(Foto: Dipl.-Des. Michael Römer)

 

Menschen haben Wichtigkeit offenbar erkannt

Dass sie das Fundingziel so schnell erreichen würde, hätte Anja Eder nicht gedacht. Mehr als 200 Unterstützer haben in nur drei Wochen fast 12.000 Euro gegeben, damit Anja Eder ihr Wildbienenbuch im Eigenverlag drucken und veröffentlichen kann. Die große Bereitschaft zeigt, dass viele Menschen die Dringlichkeit erkannt haben, dem Wildbienensterben entgegenzutreten. Normalerweise, so belegen es die Startnext-Statistiken, braucht es für eine Fördersumme von 10.000 Euro rund 100.000 Internetseiten-Besucher. Bei Anja Eder brachten schon 3.800 Besuche knapp 12.000 Euro.

 

Mit einer Pflanze fing alles an

Angefangen hatte alles damit, dass Anja Eder im Jahr 2014 im Baumarkt eine Pflanze kaufte. Sie beobachtete, wie sich Bienen auf der Blüte niederließen, dann aber in einer Art Schockstarre verharrten, um sich schließlich schwerfällig zu erheben und taumelnd davonzufliegen. Anja Eder fand heraus, dass die Pflanze mit einem Neonikotinoid behandelt war, einem Nervengift, das auch für den Menschen schädlich ist. Fast über Nacht entschied Anja Eder, sich zur Wildbienenfachfrau auszubilden. Sie beschloss, statt sich mit den Industrieriesen anzulegen, den Weg der Aufklärung zu gehen, fotografierte heimische Wildbienen für inzwischen zwei erfolgreich vermarktete Kalender und ist seitdem auf Märkten, Festen und Ausstellungen unterwegs, um  Informationen über Wildbienen und Pflanzensamen zu verteilen.

Ihre engagierte Arbeit für heimische Wildbienen gipfelt nun in dem Bildband, der noch bis zum 2. Juli 2017 unter https://www.startnext.com/wildbienenretter Sponsoren sucht.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.wildbienenretter.de

(Text: Jennifer Abels)

 

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