Stadtspitze muss Arbeitsfähigkeit gewährleisten

Die Fraktion der Freien Demokraten (FDP) kritisiert die Große Kooperation für ihr Vorgehen in Sachen Beteiligungs- und Rechtsdezernent Panagiotis Paschalis.

„Unter Oberbürgermeister Peter Jung herrschte Intransparenz, aber wenigstens funktionierte die Arbeit innerhalb der Verwaltungsspitze“, so Alexander Schmidt, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal. „Unter Oberbürgermeister Andreas Mucke ist es zwar etwas transparenter geworden, aber mit Blick auf die gescheiterte Gründung der Markt GmbH und anderer Probleme aus der jüngeren Vergangenheit, funktionieren noch nicht einmal mehr alle Verwaltungsabläufe. Das ist ein Umstand, den Dietmar Bell als ehemaliger SPD-Vorsitzender und die SPD-Spitze zu verantworten haben. Nur weil die SPD ihren Führungsanspruch gegenüber ihrem Kooperationspartner mit einem weiteren Dezernat bekräftigen wollte, wurde dermaßen mit der heißen Nadel gestrickt, dass heute ganz Wuppertal leidet.“

 

Die Freien Demokraten ärgern sich darüber, dass aufgrund von Abstimmungs-, Kommunikations- und Kompetenzproblemen im Verwaltungsvorstand in diesem Jahr die Gefahr besteht, dass es in Wuppertal keinen Weihnachtsmarkt geben könnte. Die Bezirksregierung hatte die für die Planungen als Voraussetzung geltende Drucksache als rechtswidrig einkassiert.

 

Schmidt abschließend: „Es ist Aufgabe von Oberbürgermeister Andreas Mucke die Arbeit innerhalb der Verwaltungsspitze so zu organisieren, dass sich die jüngsten Fehler nicht wiederholen. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass die Arbeitsfähigkeit des Verwaltungsvorstandes gewährleistet ist. Alles andere hat Wuppertal nicht verdient und ist unserer Stadt gegenüber unwürdig.“

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