07.03.2017

8. März DIE LINKE Wuppertal Internationaler Frauentag Petra Mahmoudi

Internationaler Frauentag am 8. März – Ohne uns geht nichts!

Anschließend an die massiven weltweiten Proteste anlässlich der Amtseinführung

von US-Präsident Trump und Bezug nehmend auf die kraftvollen Frauendemonstrationen in Lateinamerika richten sich die geplanten Aktionen des Internationalen Frauentags vor allem gegen Gewalt an Frauen – sowohl sexistische und sexualisierte Gewalt im herkömmlichen Sinne als auch strukturelle Gewalt kapitalistischer Staaten, die Ausbeutung tolerieren und von ihr profitieren, Transfrauen und lesbische Frauen diskriminieren, Frauen mit Migrationshintergrund kriminalisieren und Frauenkörper in Form von Abtreibungsverboten und Einschränkungen der sexuellen und körperlichen Selbstbestimmung regulieren.

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Petra Mahmoudi Direktkandidatin DER LINKEN Wuppertal, im Wahlkreis 32, zur anstehenden Landtagswahl weist auf die Situation in Deutschland hin: „Es gibt reichlich Grund für Frauen und Verbündete, sich diesem Aufruf anzuschließen: Rassistische Asyl- und Einwanderungspolitik treffen Frauen und Familien am härtesten. Ungerechte Arbeitsverhältnisse und Arbeitszeiten sorgen nach wie vor dafür, dass Frauen überproportional in der unter- oder unbezahlten Pflege- und Sorgearbeit tätig sind und sich oftmals zwischen Familie oder Unabhängigkeit durch Erwerbstätigkeit entscheiden müssen. Frauenhäuser sind chronisch unterfinanziert und müssen oft hilfesuchende Frauen abweisen.“
DIE LINKE unterstützt daher den Widerstand, der sich an vielen Stellen regt. Ob gegen die katastrophalen Verhältnisse im Bereich der Krankenhäuser oder im Bereich der Sozial- und Erziehungsdienste.

Wir sind solidarisch mit den Arbeitskämpfen, die in den nächsten Monaten für Entlastung in unseren Krankenhäusern wachsen werden. Und nicht nur an den Krankenhäusern stehen Menschen dafür auf, dass Menschen in Würde leben. Überall in der Welt erheben sich Tausende – meist getragen von Frauen. Die internationale Mobilisierung zum Frauenkampftag birgt die Chance, Solidarität in einen weltweiten Zusammenhang zu setzen und klarzumachen: Der Kapitalismus ist überall ein Problem, und der Kampf für die sozialen Rechte aller Menschen in allen Lebenslagen geht uns alle an.

In Zeiten, in denen reaktionäre Kräfte in Deutschland und weltweit Zuspruch erfahren und offen rückständige und sexistische Frauen- und Familienbilder propagieren, ist die internationale Streikbewegung am Frauenkampftag ein wichtiges und richtiges Zeichen. Frauenrechte sind Menschenrechte, und Menschenrechte sind nicht verhandelbar.

Wir rufen daher für den 8. März zu solidarischen Kundgebungen, Aktionen und Demonstrationen auf“, so Mahmoudi weiter.

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