23.09.2016

Deportationen Geschichte Judentum Nationalsozialismus ns-zeit

Wohin gehen die Transporte?

Vortrag von PD Dr. Susanne Heim, Berlin, zu den Deportationen der Juden aus Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus

Im Herbst 1941 begannen die ersten Massendeportationen von Juden aus Deutschland. Die Betroffenen wurden für jedermann sichtbar zu Sammelstellen gebracht und von dort verschleppt. Die Transporte waren nicht geheim, aber sie wurden unterschiedlich wahrgenommen: Was erwarteten die Juden? Welche Vorstellungen hatten die Nachbarn vom Schicksal der Deportierten? Wie sahen Polizisten und SS-Männer ihre Beteiligung an den Transporten? Was bewog die jüdischen Gemeindevertreter zur Mithilfe? Was berichteten jüdische Hilfsorganisationen und ausländische Beobachter darüber?

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Der Vortrag verfolgt die unterschiedlichen Perspektiven und versucht, sie zu deuten.

Die Referentin PD Dr. Susanne Heim ist Politikwissenschaftlerin und Historikerin und beschäftigt sich schon lange in ihren Forschungen mit der Zeit des Nationalsozialismus. Seit 2005 leitet sie die wissenschaftliche Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden 1933 — 1945“.

 

Termin: Dienstag, 27.9.2016, 19.30 Uhr

Ort: Begegnungsstätte Alte Synagoge

Teilnahmegebühr: 3,00 Euro

Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal e.V.

 

www.alte-synagoge-wuppertal.de

Ansprechpartnerin:

Dr. Ulrike Schrader, Tel. 0202-563.2843 oder info@alte-synagoge-wuppertal.de

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