26.06.2016

bauen Ernährung Kleidung Leben nachhaltig

2. Wandelgarten-Sommerfilm „Garbage Warrior“

"Ökologisch leben" bedeutet nicht nur, sich beim Essen oder Kleiden Gedanken zu machen. Wer es richtig machen will, baut auch nachhaltig. Impulse dazu gibt der 2. Sommerfilm im Wandelgarten der Wuppertaler Luisenstraße.

Der Film „Garbage Warrior“ handelt von Michael Reynolds, dem Vorreiter der „Bio-tektur“. Wandelgarten, Wandelkino und NANK eV laden zum 2. Sommerfilm 2016 herzlich ein

Aktuelle Stellenangebote:

für Freitag, 1.7.2016 um 21:00 Uhr

in den Wandelgarten Luisenstr. 102a in Herzen von W-Elberfeld
(bei Regen wird der Film im Café Swanie gezeigt.)

Heute schon für morgen handeln ;-)Heute schon für morgen handeln 😉

„Ökologisch leben“

Das bedeutet nicht nur, sich beim Essen oder Kleiden Gedanken zu machen. Wer es richtig machen will, baut auch nachhaltig.

Michael Reynolds
ist Architekt, aber eigentlich trifft es das nicht.  Architekt ist zu konventionell.
Architekten sind Typen, die zu oft das Falsche tun, so sieht er das. Damit will er nichts zu tun haben.

Reynolds baut ohne Kompromisse
Er auf seine Art oder gar nicht. In der kargen Weite New Mexikos begann er schon in den 70er Jahren, gleich nach Abschluss seines Architekturstudiums an der Cincinnati Universität, seine Vision umzusetzen, autarke Häuser aus „Müll“ zu bauen.

Reynolds baut zukunftsfähig

Die Bevölkerung der Welt wächst, die Energie wird knapp, das Wasser, die Rohstoffe auch. Der Mensch muss sich Gedanken machen. Der Architekt auch.
Dass Energie-, Wasser- und Rohstoff-Knappheit mal ein Problem sein würde, mag in den 70er-Jahren wie eine Utopie gewirkt haben. Heute glaubt kaum noch jemand, dass die Menschheit einfach so gedankenlos weiterleben kann wie im letzten Jahrhundert. Es glaubt auch kaum noch wer, dass Reynolds bloß ein verrückter Fantast ist.

Eine spannende Filmreise

Die Resise führt rund um das bewegende Lebenswerk eines einzigartigen, mitunter bärbeißigen, aber absolut liebenswerten Menschen, der uns zeigt, dass wir schon alles haben, um handfest den Wandel zu verwirklichen, mit dem wir unseren Nachkommen eine lebenswerte Welt hinterlassen können.

Film im Original mit englischen Untertiteln – Länge 86 Minuten,

Eintritt frei

Der Eintritt ist frei. Spenden zur Deckung der Kosten sind wie immer gern gesehen.

Die Stadt ist unser (Wandel)Garten - gemeinsam träumen und; handeln!Die Stadt ist unser (Wandel)Garten – gemeinsam träumen und; handeln!

(Medieninfo für Wandelgarten Luisenstraße & Co)

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Kommentare

  1. Thomas Schlupeck sagt:

    Liebe Leserinnen und Leser,

    weshalb die Initiative döpps 105 nun Filme sponsert erschließt sich mir nicht. Jedoch muss einmal richtig gestellt werden, dass die Initiative döpps 105 Unwahrheiten publiziert und Fakten verheimlicht. Nachfolgend fünf aufschlussreiche Punkte:

    a.) Das angestrebte Bürgerbegehren der Initiative war laut einem Gutachten von Prof. Dr. Frank Bätge nicht zulässig. Bürgerbegehren werden durch die das SGV NRW, das VwVfG NRW sowie §26 GO NRW klar geregelt. Dennoch hielt die Initiative an dem Bürgerbegehren fest und verursachte dadurch unnötige Kosten für die Bürger von fast 30 TEUR – und das obwohl sie über den Umstand der Unzulässigkeit informiert war und dies auch in diversen Pressemitteilungen zugegeben hat. Hier war somit sogar der Tatbestand der Täuschung erfüllt!

    b.) Im November 2013 wurde ein Gegengutachten für das von Prof. Dr. Frank Bätge angekündigt. Dies ist bis heute nicht veröffentlicht worden, obwohl ich die Initiative mehrfach danach fragte. Warum ist es unter Verschluss? Weil es eventuell zum selben Ergebnis wie Bätge kommt?

    c.) Die Unzulässigkeit wurde 2015 dann noch durch ein Düsseldorfer Gericht bestätigt. Dennoch berichtet die Initiative bis heute, die Klage dagegen sei anhängig. Dies ist schlichtweg eine Lüge. Die Akte ist zu, der “Fall” erledigt.

    d.) Es gab nie ein schlüssiges Finanz- und Umsetzungs-Konzept für das weitere Vorgehen beim Döppersberg nach einem theoretischen Erfolg des Bürgerbegehrens und einer Deckelung der Baukosten auf 105 Mio EUR. Denn dann wären Fördergelder in Höhe von 65 Mio EUR verfallen. Wie es dann mit den verbliebenen knapp 40 Mio EUR weiter gegangen wäre, diese Antwort blieb die Initiative immer schuldig. Beziehungsweise sie ist sie bis heute schuldig geblieben (Die Antwort von Frau Petersen im April 2014 “das Konzept muss dann nach einem erfolgreichen Bürgerbegehen durch die Bürger als Gemeinschaftsaufgabe erarbeitet werden” ist zumindest nicht ernst zu nehmen).

    e.) Die Initiative löschte mehrfach kritische, fragende und anders lautende Einträge bei Facebook (unter anderem meine). Sieht so Bürgerbeteiligung und Transparenz aus? Solange andere Mundtot gemacht werden, kann man doch nicht von “Basisdemokratie” und „Bürgerbeteiligung“ sprechen!

    1. Wilma Schrader (Red.) sagt:

      Guten Abend Herr Schlupeck,

      Mehrfach haben Sie schon darauf hingewiesen – meiner Erinnerung nach immer mit denselben Worten – dass Sie die Initiative Döpps 105 nicht mögen und dafür ihre Gründe haben. Die seien ihnen unbebommen. Doch möchte ich Sie bitten, in Zukunft von Wiederholungen Abstand zu nehmen. Das dient in keiner Weise der Aufklärung, sondern ist einfach nur anstrengend. Wir wollen einen lebendigen Dialog und einen spannenden Diskurs. Daran können Sie sich gerne beteiligen. Kommentare, die nicht auf den Artikel eingehen, werde ich in Zukunft löschen.
      Mit freundlichem Gruß
      Ihre Redaktion

      1. Thomas Schlupeck sagt:

        Hallo Frau Schrader,

        gerne werde ich künftig Ihren Hinweis berücksichtigen.

        Beste Grüße, Thomas Schlupeck

  2. Bea sagt:

    Ja. heute schon für die Zukunft handeln – Viel Erfolg auch beim 2. Wandelgarten-Sommerfilm 2016 wünschen E-W-Nord (EnergiE zum Leben – auch in W-Nord), döpps105, AK Die Wuppertaler und…

    1. Christiane sagt:

      E-W-Nord und döpps105 zeigen jetzt Filme??? Weshalb? Sind die ursprünglichen Ziele derart verfehlt worden, das man sich nun ein neues Betätigungsfeld sucht?

      1. Bea sagt:

        Wie subjektiv doch Wahrnehmung ist… den Veranstaltern viel Erfolg zu wünschen impliziert doch nicht, dass die genannten BI den Film auch selbst zeigen!
        Allerdings stehen sowohl die drei genannten BI wie auch das BI-Netzwerk, das sie bereits Anfang 2014 mit gegründet haben, insgesamt für zukunftsfähige Stadtentwicklung! Dafür ist zumindest bei den umstrittenen Wuppertaler Großprojekten noch arg viel Luft nach oben:
        investorengetriebene Einzelprojekt-Stadtplanung ist kurzsichtig
        Immer mehr Konsumtempel und Parkhäuser zu entwickeln, zu beschließen und umzusetzen, ist keine zukunftsfähige Stadtentwicklung, sondern Lichtjahre davon entfernt, da nur kurzfristige investorengetriebene Einzelprojekt- Stadtplanung.
        Zukunftsfähige Stadtentwicklung denkt weiter
        Zukunftsfähige Stadtentwicklung aber denkt Mobilität, EnergiE, Ernährung, Bildung und auch Müll etc. mit. Als einfacher und niederschwelliger Einstieg bieten sich VERMEIDUNG, Einsparung und Effizienz an – z.B. von Müll und Energie – im Strom-, Verkehrs- und Wärmesektor. Zum Thema EnergiE empfehle ich die aktuelle Studie zur Sektorkopplung meines BBEn eV-Ratskollegen Prof. Dr. Volker Quaschning.
        Ebenfalls zukunftsfähig wäre es, statt immer mehr kurzlebiger Plastik- und Sperrholzartikel zu kaufen, intelligent und nachhaltig zu konsumieren – auch beim Hausbau… Wie klug die umstrittene Entscheidung war, die Ausstellung Eigenheim und Garten nach vier Jahrzehnten für die Neuansiedlung des Wunsch-Möblers zu verdrängen, werden wir sehen. Energetische Altbausanierung, Energie-autarke Musterhausausstellung wären jedenfalls ebensolche Zukunftsthemen (gewesen) wie die – alternative – Ansiedlung des Möblers auf einem wirklich verkehrsgünstig gelegenen, bereits großflächig versiegelten -Brach-Grundstück – mit Anschluß an eine überregionale Autobahn nebst hinreichend langer Rückstaustrecke) sowie an S-Bahn-, Container-Bahnhof und diverse Buslinien – Letzteres fehlt am alternativlos bestimmten Wunschstandort in W-Nord. Man war einfach nicht bereit, zuzuhören und mutig Neues Zukunftspotential zu heben – „Basta“.
        Zurück zu den Sommerfilmen:
        Diese zeigen stets eine Mischung aus Unterhaltung und Impulsen… – getreu unserem Motto im Netzwerk Wuppertals Urbane Gärten: „Die Stadt ist unser Garten“ – also einfach hingehen und genießen 😉

        1. Christiane sagt:

          Das ließt sich ja in der Tehorie alles sehr schön, jedoch frage ich mich, wo sind die Praxisbeispiele & Erfolge Ihrer genannten Intitiativen? Wo haben zB döpps 105 und ewnord zukunftsfähige Stadtentwicklung betrieben?
          Beispiele werden Sie wohl leider nicht bringen können. Bisher bzw. seit Jahren wird die zukunftsfähige Stadtentwicklung durch andere betrieben. Nämlich durch Macher und Visionäre. Leider nicht durch Ihre BIs. Und schon gar nicht durch die, die nur mahnen und stets den Zeigefinger erheben.

          1. Bea sagt:

            Stadtentwicklung ohne Politik und Verwaltung geht nicht. Über diverse Netzwerke bringen wir uns deshalb weiter ein – FÜR zukunftsfähige Stadtentwicklung – als Bündnis, BI-Netzwerk, einzelne BI und/oder auch Einzelperson/en. Es ist unser gutes Recht, pro-aktiv mitzustimmen, in welchem Wuppertal wir leben wollen. Die lokale Basta-Politik hilft da sicher nicht weiter. Soll(t)e man es nun dabei belassen? Das wollen wir nicht! Übrigens treffen wir außerhalb der Stadt auf Offene Ohren. Allein lokal klemmt es!

            Wie der Architekt im Film wollen auch wir das nicht hinnehmen:

            Bsp. W-Nord: Das Projekt ablehnende NRW-Untersagungsverfügungen sowie Petitionsausschuss-Empfehlung, Hinweis auf drohende Sperrung der Ausfahrten W-Oberbarmen im Falle von Rückstau auf die A46… – DAS alles spricht für sich. Wir schaffen Transparenz, wo möglich, sensibilisieren, erwirken Änderungen und fordern juristische Entscheidungen ein…
            Wie zukunftsfähig Mehr-Flächenverbrauch/-versiegelung für noch Mehr-Konsum-Fläche multinational agierender Konzerne, Mehr-Parkraum für noch mehr MIV (motorisierter Individualverkehr) überhaupt sein kann, mag dahingestellt bleiben. Kurze Wege für mehr Lebensqualität mit weniger Lärm-, Luft- und Schadstoff-Umweltbelastungen, regionale Wertschöpfung, auskömmliche Arbeitsplätze – DAS kön(t)en wir einfordern – bei den auf Zeit gewählten Repräsentanten 😉

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