25.01.2016

Andreas Mucke Anke Kirchmann-Bestgen Ausstellung Barmen Frank Herfurth Johannes-Rau-Platz kunst Maurizio D'Angelo Oberbürgermeister Rathaus Stefan Pauls Susanne Reinhart-Schäfer

Bilder der Lebenshilfe-Kunstwerkstatt im OB-Büro zu sehen

Farbenfroh wird es in den nächsten drei Wochen im Büro des Wuppertaler Oberbürgermeisters Andreas Mucke im Barmer Rathaus aussehen.

Denn seit dem heutigen Montag, 25. Januar 2016, hängen dort und auch im Vorzimmer einige Bilder, die Menschen mit geistiger Behinderung in der Kunstwerkstatt der Lebenshilfe Wuppertal  unter der fachkundigen Leitung der Künstlerin Susanne Reinhart-Schäfer gemalt haben. Die abstrakt gehaltenen, farblich intensiven Werke sind auf Papier oder Leinwand mit Acrylfarbe teilweise von mehreren Teilnehmern gestaltet worden.

„Ich habe schon lange darauf gewartet“, freut sich Oberbürgermeister Andreas Mucke über den Ausstellungsbeginn: „Mein Ziel war es, das Büro offener und heller zu gestalten.“ Viermal im Jahr sollen nun im Büro des Oberbürgermeisters wechselnde Ausstellungen zu sehen sein, um den Künstlern aus dem Tal eine Plattform zu bieten. „Ich bin sehr stolz darauf, dass es mit Lebenshilfe-Bildern losgeht“, zeigt sich Mucke beeindruckt: „Die sind farbenfroh und echt eine Bereicherung.“

Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Pauls, Kunstwerkstatt-Leiterin Susanne Reinhart-Schäfer, Oberbürgermeister Andreas Mucke, Maurizio D'Angelo, Anke Kirchmann-Bestgen und Frank Herfurth vor zwei der ausgestellten Bilder im OB-Büro.Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Pauls, Kunstwerkstatt-Leiterin Susanne Reinhart-Schäfer, Oberbürgermeister Andreas Mucke, Maurizio D’Angelo, Anke Kirchmann-Bestgen und Frank Herfurth (v.l.n.r.) vor zwei der ausgestellten Bilder im OB-Büro. ©Lebenshilfe Wuppertal / Marcus Müller

„Dass wir die Ausstellungsreihe eröffnen dürfen, ist für unsere Künstler mit geistiger Behinderung ein besonderes Zeichen der Anerkennung und für die Lebenshilfe eine große Ehre“, dankt Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Pauls Oberbürgermeister Andreas Mucke für die besondere Aufmerksamkeit. „Jeder Künstler möchte, dass seine Werke Beachtung finden. Das ist bei Menschen mit Behinderung nicht anders. Durch diese Ausstellung kommt ihnen diese Beachtung zuteil, die Motor für ihre Motivation ist, weiterzumachen“, ergänzt Anke Kirchmann-Bestgen, die Beauftragte für Erwachsenenbildung bei der Lebenshilfe Wuppertal.

Ein ausgestelltes Werk ist übrigens nicht in der Kunstwerkstatt selbst entstanden: Das über der Spielecke des Oberbürgermeister-Büros hängende Bild „Wuppertaler Teampainting“ entstand während der Teilnahme an der „WOGA“ (Wuppertaler offene Galerien und Ateliers) im vergangenen Jahr. „Frau Reinhart-Schäfer hatte die Staffelei einfach in die Mitte des ,Luisentreffs‘ in Elberfeld gestellt und alle Besucher animiert, gemeinsam ein Bild zu erschaffen“, berichtet Anke Kirchmann-Bestgen.

Die Werke der Lebenshilfe-Kunstwerkstatt sind nun drei Monate lang im OB-Büro im Rathaus am Johannes-Rau-Platz 1 in Barmen zu sehen. (mm)

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