Schulministerium testet Informatik als Schulfach an Grundschulen

Laut Information von RP-Online prüft das NRW-Schulministerium ob Informatik in den Sachunterricht an Grundschulen eingebaut werden kann. Auch in Wuppertal ist eine Schule dabei.

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Das Modellprojekt „Informatische Bildung im Primarbereich“ startet zunächst an fünf Grundschulen unter anderem auch in Wuppertal. Sechs Lehrer erarbeiten derzeit mit Forschern der Universitäten in Aachen, Paderborn und Wuppertal den Unterrichtsstoff für das dritte und vierte Schuljahr.

International hinkt Deutschland hinterher. In Großbritannien, Polen und den Niederlanden ist Informatik Pflichtfach. Die Initiatoren des NRW-Projekts fordern weitreichende Reformen und wollen laut RP Bericht Informatik als eigenes Schulfach einrichten – auch schon in der Grundschule. Dr. Ludger Humbert, Informatikdidaktiker an der Uni Wuppertal kritisiert die Einbindung in den Sachunterricht: „Wir können Informatik nicht wegintegrieren.“

Im Januar hatte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Digitalisierung als Schwerpunkt der Landespolitik NRW definiert. Daraufin wurde das Modellprojekt vom Schulministerium angestoßen. Eine finanzielle Beteiligung jedoch gibt es nicht. Das Ressort von Sylvia Löhrmanns stellt nach Medieninformationen lediglich Sachmittel und sechs Lehrer mit einer halben Stelle zur Verfügung. Auch die wissenschaftliche Begleitung des Projektes wird nicht finanziert. Die soll von der Forschung aus eigenen Mitteln gezahlt werden.

Quelle RP-Online

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