21.07.2015

Nachdenken und Reden allein ist zu wenig

Wir dokumentieren die Rede von Stadtdechant Dr. Bruno Kurth bei der Gedenkveranstaltung zum 20. Juli 1944.

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Ca. 180 Gäste nahmen an der Gedenkfeier anlässlich des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20.Juli 1944 teil, die alljährlich im Deweertschen Garten auf Einlkadung der Stadt Wuppertal, der jüdischen Kultusgemeinde und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit stattfindet.

In diesem Jahr hilet Stadtdechant Dr. Bruno Kurth die Gedenkrede:

„Falsche Propheten mit einem Kreuz auf der Fahne, das aber nicht das Kreuz des Welterlösers ist, ziehen durch Städte und Dörfer. Sie verwüsten die Herzen des leidenden Volkes.“ (nach Zeugen für Christus I, 307)

So mahnte 1930 auf dem 69. Deutschen Katholikentag in Münster der Wuppertaler Bernard Letterhaus. Ein waches und klares politisches Bewußtsein ließ ihn früh das Unheil und die Gefahr erkennen, die von den Nationalsozialisten ausging. Seine Herkunft aus einer Arbeiter- oder Handwerkerfamilie, eine im christlichen Glauben gründende Überzeugung und sein Mut motivierten ihn früh dazu, das auch öffentlich auszusprechen, als Verbandssekretär der Westdeutschen KAB oder als Mitarbeiter der Westdeutschen Arbeiterzeitung, der WAZ. Bernard Letterhaus war einer der Köpfe in den christlichen Kreisen des Widerstandes. Wenige Tage nach dem mißlungenen Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde er verhaftet, am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet…“

Die ganze Rede finden Sie unten im Download als pdf-Datei.

text: ör-wj

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