24.04.2015

Arbeitsgestaltung Arbeitswirtschaft Arbeitswissenschaft Bergische Universität Wuppertal Ergonomie Fachkräftesicherung Institut ASER e.V. Nachtschichtarbeit Sicherheitswissenschaft Sicherheitswissenschaftliches Kolloquium Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck

Aktuelle FuE-Ergebnisse zur Nachtschichtarbeit

Diese diskutierte Dr. Veronika Kretschmer von der BAuA aus Dortmund beim 110. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium der Bergischen Universität in Wuppertal.

Basierend auf Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 wurde die Belastungs- und Beanspruchungssituation von Beschäftigten mit Nachtschichtarbeit in Deutschland vorgestellt. Des Weiteren ist dazu ein Einblick in die gesundheitlichen Beschwerden dieser Beschäftigten sowie die Situation betrieblicher Gesundheitsförderung gegeben worden. Darüber hinaus wurden mit Hinblick auf den demografischen Wandel mögliche Unterschiede in Abhängigkeit vom Alter der Beschäftigten vorgestellt.

Dr. Veronika Kretschmer (BAuA, Dortmund) zum Start des 110. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums in Wuppertal.

Dr. Veronika Kretschmer (BAuA, Dortmund) zum Start des 110. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums in Wuppertal. ©ASER, Wuppertal

Insbesondere Nachtschichten führen zu einer Verschlechterung der kognitiven Leistung und somit zu einer reduzierten Arbeitsproduktivität. Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse liefern Hinweise darauf, dass sich eine intensive Beleuchtung als eine effektive Methode erweist, die kognitive Leistung und somit auch die Arbeitsproduktivität der Beschäftigten während der Nachtschichtarbeit zu steigern. Hierzu sind FuE-Ergebnisse einer Studie vorgestellt worden, die am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) durchgeführt wurde.

An der Abendveranstaltung beteiligten sich rund 40 Fachleute. Neben den Teilnehmern aus dem Bergischen Städtedreieck nahmen Organisationsvertreter aus Aachen, Duisburg, Düsseldorf, Hagen, Köln, Mannheim, Meerbusch und Sankt Augustin am Kolloquium teil.

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