15.04.2015

Bildung Jugendliche Kinder Schule Schulsport

GRÜNE: Planung für die Sporthalle am Katernberg am Start

Kurz- und langfristige Lösung wird umgesetzt

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Die GRÜNE Ratsfraktion freut sich sehr, dass der Grundsatzbeschluss für die dringend benötigte Dreifachsporthalle für die Grund- und Gesamtschule an der Kruppstraße in die städtischen Gremien eingebracht wird.

Marc Schulz, Fraktionsvorsitzender:
„Wir freuen uns sehr, dass die Stadtverwaltung die GRÜNE Forderung aufgreift und 200.000 Euro für Schulbusse zur kurzfristigen Sicherstellung des Schulsports am Katernberg zur Verfügung stellt. Ein im Februar gestellter Antrag der GRÜNEN wird somit umgesetzt. Außerdem werden noch im April die notwendigen Vorlagen zum Bau der Sporthalle in die BV Uellendahl-Katernberg und im Stadtentwicklungsausschuss vorgelegt. Das ist eine tolle Nachricht für die Kinder und Jugendlichen an den betroffenen Schulen.

Wir haben in der Vergangenheit immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die Bedingungen der Schüler*innen an der Kruppstraße, überhaupt Schulsport betreiben zu können, aktuell katastrophal sind. Wir danken dem Schuldezernenten ausdrücklich für die schnelle Umsetzung.“

 

Tanja Wallraf, GRÜNES Mitglied im Schulausschuss:
„Den gewählten Standort an der Kruppstraße/Nevigeser Straße Mannesmannstraße halten wir für sehr geeignet, so haben die Schüler*innen ab dem Jahr 2017 bis zur Sporthalle nur einen Fußweg von höchstens 10 Minuten. Aktuell lohnt sich fast das Umziehen nicht mehr, weil insbesondere die Schüler*innen an der Gesamtschule drei Viertel der Zeit, die für den Schulsport reserviert ist, für die Hin- und Rückfahrt zur Turnhalle Simonsstraße aufwenden müssen. Jetzt sehen wir immerhin Licht am Ende des Tunnels.“

 

 

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Kommentare

  1. hildegund appelt sagt:

    Betreff: Dreifach Turnhallenbau Kruppstraße

    Sehr geehrte Frau Wallraf,
    sehr geehrter Herr Schulz,
    hallo zusammen,

    „Grüne stehen doch auch für grün“, darum wende ich mich direkt an Sie..

    Ich habe von dem Bauplan der Dreifachturnhalle gehört und bin darüber sehr verwundert und kann es nicht wirklich glauben.

    Wie bitte kann man einen Park den viele Mieter in den umliegenden Häusern mit als Grund in diese Ecke zu ziehen, vernichten?
    Für die hier lebenden Menschen ist es ein Ort der Begegnung, für die, die keinen Balkon und keine Garten haben ein wichtiger Ausgleich vor der Haustür.
    Für Mütter und Kinder eine überschaubarer Ort, Kleinkindern sportlich gerecht zu werden.

    Der Park und Spielplatz ist der schönste und grünste Mittelpunkt in unserem Stadtteil.
    Niemand käme im Normalfall darauf, diese Grünanlage zu zerstören .

    Das Problem der Kinder ohne Turnhalle ist sicher in den Fokus zu nehmen, eine Turnhalle auf dem Schulgelände ist doch hier die beste Lösung, schließlich stand dort doch immer eine.
    Das Grundstück der Schule würde nach hinten heraus sicherlich den besten Platz bieten.

    Die in der Nähe liegende Autobahn und auch die sehr befahren Nevigeser Strasse ist schon schlimm genug für alle Anwohner.

    Sorry, aber es sieht hier in der Tat nach einer schnellen aber total schlechten Problemlösung aus.
    Auswirkungen einer solchen schlechten Entscheidung kann sich jeder ausrechnen.
    Ein zurückbauen einer solchen Anlage, später, würde das dreifach an Kosten verursachen, was wir alle nicht wollen.

    Jeder Baum und jede Grünfläche in unserem Stadtbereich ist schützenwert und ich bin davon überzeugt, dass es ein besseres Gelände für eine Sportanlage gefunden wird.
    Beton und Überbbauung gibt es doch schon genug in unserer Stadt.

    Ausserdem: was ist mit den vielen zusätzlich benötigten Parkplätzen zu der Sporthalle, die dann den Anwohner zusätzlich auch noch fehlen werdeen?
    Wo sollen die Autos parken, denn Garagen gibt es hier so gut wie keine.

    Bitte setzen Sie sich auch für uns die Bewohner ein, die rund um die Uhr leben, niemals auf den Parkanlage freiwillig verzichten wollen.

    Angesichts der Geburtenzuwächse in Deutschland wird der Spielplatz sicher noch stärker benötigt werden.

    Als Bürgerin dieser Stadt, appelliere ich an Sie , die Anwohner in Ihren gewohnten Bedürfnis angemessen stark zu vertreten.

    Wir wollen nichts extra, sondern den Park erhalten.

    Vielen Dank.

    Mit freundliche Grüßen
    Hildegund Appelt

  2. Marc Schulz sagt:

    Sehr geehrter anwohner,

    die Bezeichnung Dreckspack spricht natürlich für sich/ gegen Sie, so dass sich eine weitere Kommentierung ihrer Mitteilung eigentlich erübrigt. Gleichwohl möchte ich darauf hinweisen, dass sich Kinder im Verlaufe des Tages zu einem großen Teil in der Schule aufhalten. Ihr Hinweis, die Turnhalle sollte dort gebaut werden „wo sie hingehört, nämlich an der Schule selbst“ würde bedeuten, dass der Schulhof für die Grundschule und die im Aufbau befindliche Gesamtschule den Kindern einen Schulhof von „der Größe eines Schuhkartons“ lässt, um eine Elternvertreterin zu zitieren. Die Kinder, für die Sie also so selbstlos in die Bresche springen, würden ihren Vorschlag mit einem viel zu kleinen Schulhof an ihrer Schule bezahlen. Wenn gänzlich auf den Bau verzichtet würde, wäre an beiden Schulen kein regulärer Unterricht mehr möglich. Aufgrund des Fehlens einer Turnhalle an der Grundschule Kruppstraße geht bereits heute die Hälfte der gesamten Zeit, die für den Sportunterricht vorgesehen ist, durch An- und Abreise verloren. An der Gesamtschule verschlechtert sich das Verhältnis auf 4 Teile Anreise und einen Teil Sport. Ein Bau ist also schlicht und ergreifend ohne Alternative. Dieser darf aber nicht zu Lasten der Bewegungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler gehen. Und auch andere Alternativen sind nicht geeignet, da in der Abwägung die Einschnitte in den Naturschutz zu groß wären. Es bleibt also letztlich der von Ihnen so vehement abgelehnte Standort übrig, wenn man im Interesse der Kinder und Jugendlichen handelt.

    Ich denke nicht, dass ich Sie mit meinen Ausführungen überzeugen konnte, da ihren Ausführungen ja schon zu entnehmen war, dass es ihnen ausschließlich um ihr Eigeninteresse geht.

    Ihre persönliche Betroffenheit entbindet Sie allerdings nicht von der Notwendigkeit, sich sachlich in die Debatte einzubringen und zumindest sinnvolle Alternativvorschläge zu machen, wenn Sie die jetzigen Planungen ablehnen. Ich bin gespannt, ob da was kommt.

    Marc Schulz

    1. Anwohner sagt:

      Lieber Marc Schulz,
      dass, ich die „Grünen“ nicht mag ist meine persönliche Entscheidung!!! Ob Sie es nun kommentieren möchten, oder nicht.
      Wer bitte spricht denn davon, dass die Kinder während der Schulzeit den Spielplatz und den Park nutzen sollen? Was ist mit den Nachmittagen und Wochenenden? Übrigens wird dieses „Pantoffelgrün“ auch von den erwachsenen Anwohnern genutzt. Unter anderem feiern dort regelmäßig Sintis und/oder Romas ihre Sommerfeste. Wenn so ein „Riesenklotz“ womöglich mit einer flexiblen Tribüne gebaut ist, dann war es das mit Spielplatz und Park. Und Tribüne, oder auch nicht bedeutet viele Menschen. Damit sind nicht die Kurse vom Stadtsportbund gemeint. Die Frage lautet: Wo wollen die alle parken? Da reicht es nicht mal wenn der gesamte Park platt gemacht wird. Ich muß für meine Nutzungsänderung mind. 1 Stellplatz zur Verfügung stellen und die städt. Turnhalle? Wie viele werden wohl benötigt und vorallem wo bitte??!! Die Idee mit der Schulvergrößerung ist ja wohl keine sponatne Idde, sondern durchdacht, oder? Konnte man nicht vorher absehen, dass der Platz für die Sporthalle knapp wird? Ich habe den Eindruck, dass es in einigen Städten(auch Wuppertal) ein Dorn im Auge ist, irgenwo eine kleine Grünfläche zu belassen. Die muß um jeden Preis weg, richtig?
      Komisch nur, als das Grunstück zum Verkauf stand hierß es „Wohnen am Park“ und Bedingung war, dass der Spielplatz erhalten bleibt. Aber für die Turnhalle wird das alles hinfällig?
      Und lieber Marc, woher bitte wollen Sie wissen ob es mir lediglich um meine Eigeninteresse geht? Könne Sie Gedanken lesen? Na dann mein Kompliment!
      Und seine Sie mal ehrlich. Wer bitte handelt nicht auch ein Stück weit im eigenen Imnteresse.
      Und ob ich selbstlos denke und handle, naja dass wissen Sie ja ascheinend besser als ich selbst. Ich wünsche mir auf jeden Fall einiges an Protest aus der Nachbarschaft.
      Sehr gerne bringe ich mich mit in die Debatte ein. Freue mich auf Antwort

  3. Kommentar gelöscht sagt:

    (Der Kommentar wurde wegen beleidigender Formulierungen vom NJUUZ-Team gelöscht)

    1. anwohner sagt:

      Von mir aus löschen sie den Beitrag. Ändert aber nichts an unserer Meinung. In den 80er Jahren fand ich die Grünen richtig klasse. Wenn man allerdings ein wenig was zu sagen hat dann verwischt die grüne Gesinnung ein bisschen,oder auch ein bisschen mehr. Schade. Nochmal zum Thema Sporthalle. Eine normale Größe würde es auch tun. Immer nur die Schüler als Argument anzuführen ist meines Erachtens ein typisches Totschlagsrgument,genauso wie das Schlagwort Arbeitsplätze entstehen. Wird oft angewendet um Diskussionen unprofessionell zu beenden. Schade. Die Anwohner haben eben nicht so eine Lobby.Aber wen interessiert das? Die katernberger Grüne wohl nicht.und mal ehrlich. Würde einem von Ihnen sowas vor die Tür gesetzt bekommen wären sie dann nicht auch sauer? Ich habe noch nie gehört dass man einen Park mit alten Bäumen vernichtet um eine überdimensionale Sporthalle zu bauen. Wir brauchen grünflächen im Innenstadt Bereich. Das ist genau ein Beispiel dafür wie widersprüchlichich ich /wir das Handeln der lieben Grünen finde. Lasst doch zumindest bitte ein Stück vom Park heil, bitte. Auch Anwohner sind was wert,auch wenn man hier mit Füssen getreten wird.

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