14.08.2014

Asyl Asylbewerber Flucht Flüchtlinge Irak Syrien

„Auf der Flucht vor Flucht?“ Flüchtlinge, Krisen, Kriege – und wir

MONTAG, 18. August 2014 19.30 Uhr Kontakthof Genügsamkeitsstr. 11, 42105 Wuppertal Eine ANSICHTSSACHE?! über Flüchtlinge und Flucht im Jahr 2014

SPD Wuppertal

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Aus gegebenem Anlass in Gestalt weltweit eskalierender Konflikte und Krisen – z.B. gegenwärtig im irakisch-syrischen Raum – und der höchsten Flüchtlings- und Asylbewerberzahlen seit zwei Jahrzehnten wollen wir kurzfristig in einer ersten Diskussion zu dem Themenkomplex einen weiten Blick auf die Situation von Flüchtlingen und die elementare Frage der Flucht – lokal wie global – werfen.

„Auf der Flucht vor Flucht?“
Flüchtlinge, Krisen, Kriege – und wir
u.a. mit
Dr. Janet KURSAWE (Konflikt- und Friedensforscherin Universität Duisburg-Essen)
Annette WINDGASSE (Leiterin des Psychosozialen Zentrums für Flüchtlinge Düsseldorf)
Abdullatif ALSHEIKHLY (Deutsch-irakischer Ingenieur)
Superintendent Hartmut DEMSKI (Kirchenkreis Lennep / Die Remscheider Stadtkirchengemeinde gewährt gerade einem Flüchtling Asyl)
Hajo JAHN (Journalist / Vors. Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft)
Pfarrer Albert KOOLEN (Arbeiterpriester, Flüchtlingsrat Krefeld)
Dr. Stefan KÜHN (Sozialdezernent Wuppertals)
Veith LEMMEN (Landesvorsitzender der NRW Jusos)

Begegnungen mit Flüchtlingen hier vor Ort wie auch die medialen Bilder zu erschütternden Lebenslagen in Herkunftsländern, gezeichnet von politischer Gewalt und Krieg, erinnern uns daran, dass Flucht auch ein Signum der Moderne ist und samt ihrer Folgen mitten unter uns stattfindet.

Unter welchen Bedingungen leben Asylbewerber und Flüchtlinge in Wuppertal und in Deutschland insgesamt? Wie können Sie überhaupt hierhergelangen? Welche Haltung nehmen wir gegenüber Flüchtlingen ein, unter Einsatz welcher politischen Instrumente?

Was sind die Quellen und Ursachen von Flucht? Welche Geschichten, Traumata und Erfahrungen fliehen mit den Menschen mit?

Wie sind die friedens- und konfliktpolitischen Strategien Deutschlands, Europas, der internationalen Gemeinschaft zu benennen und zu bewerten?

Wissen wir, auch wenn wir Flüchtlinge als Opfer wahrnemen, eigentlich, wie die Realität des Opfer-Seins aussieht?

Diese und ähnliche Fragen werden aus unterschiedlichen Perspektiven zusammen mit unmittelbar Betroffenen beleuchtet.

Sie, Ihre Familie, Freunde und Bekannten sind freundlichst eingeladen, an der Diskussionsveranstaltung am kommenden Montag teilzunehmen und mit den weiteren Gästen ins Gespräch zu kommen!

Montag
18. August 2014, 19.30 Uhr
Kontakthof
Genügsamkeitsstraße 11, 42105 Wuppertal

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