30.06.2014

Gesundheitsschutz Luftreinhaltung Umwetlzone Verkehr

Mit grüner Plakette in die Umweltzone – Gesundheitsschutz hat Vorfahrt

Ab morgen (01.07.14) dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in Wuppertals Umweltzonen einfahren. Damit ist die dritte und letzte Stufe der Umweltzonen im Rahmen des Luftreinhalteplans erreicht.

„Luftreinhaltung ist in erster Linie Gesundheitsschutz“, so Anja Liebert, Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin. „Daher müssen die hohen Abgaswerte reduziert und Maßnahmen ergriffen werden, um die Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerte zu senken. Die Verschärfung der Umweltzone wird dazu beitragen.

In Wuppertal liegen die Feinstaubwerte auf hohem Niveau knapp unter den Grenzwerten, die Stickstoffdioxidbelastung ist gesamtstädtisch noch viel zu hoch. Laut EU-Luftreinhaltungsrichtlinie steht  Wuppertal in der Pflicht, diese Werte zu reduzieren.

Daher hat die Bezirksregierung Düsseldorf einen aktualisierten Luftreinhalteplan aufgestellt, der durch verschiedene Maßnahmen die Luftqualität in Wuppertal verbessern soll. Die Verschärfung der Umweltzone ist nur eine der Maßnahmen.

Fakt ist, dass u.a. der Verkehr Verursacher für unterschiedliche Belastungen wie Lärm, CO2, Abgase und Stau in den Städten ist. Sinnvoll ist es, Synergien zu nutzen und die Luftreinhaltung mit Maßnahmen gegen Lärm und für Klima- und Gesundheitsschutz zu kombinieren.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich daher für Alternativen zum Autoverkehr ein, wollen den ÖPNV attraktiver gestalten, den Radverkehr fördern und die Lebensqualität der Innenstädte durch weniger Autoverkehr und mehr Tempo-30-Zonen erhöhen.“

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Kommentare

  1. Fast Foot sagt:

    Grüne Plakette finde ich gut, schützt die Gesundheit.
    Aber warum setzt ihr euch für Kriegseinsätze ein und unterstützt die NATO-Politik in der Ukraine? Die schützen doch kein Leben!
    Da passt doch was nicht.

  2. wuppertalerin sagt:

    Wenn man es mit der Luftreinhaltung wirklich genau nehmen würde, müsste an der Großbaustelle Döppersberg in Zukunft eine Messstelle sein. Erwiesen ist, dass durch Baumaschinen eine sehr viel größere Feinstaubbelastung entsteht, als durch den Individualverkehr.
    Wenn man es mit der Luftreinhaltung wirklich genau nehmen würde, hätte die Vollsperrung der B7 niemals durchgewunken werden dürfen- die Anwohner der „Ausweichstrecken“ insbes. in kleinen Nebenstraßen, werden nun über Jahre einer nie gekannten Feinstaubbelastung ausgesetzt. Für Lärm- und Gesundheitsschutz wäre hier ein reiches Betätigungsfeld gewesen………

  3. Kai Schmidt sagt:

    Jahrelang wurden die umweltzonen in der Presse verrissen. Immer meldeten die begleitenden Wissenschaftler, der Effekt sei nicht messbar klein. Egal, die Politik kann sich nicht beim Bürger für unsinnige Maßnahmen entschuldigen, sondern behauptet einfach das Gegenteil und enteignet de fakto einige Bürger.

  4. MM sagt:

    „Die Verschärfung der Umweltzone wird dazu beitragen.“…ich hab immer gehört, daß da genau nicht der Fall sei?

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