23.06.2014

Gelbe Plakette: Stadt muss Handwerkern Ausnahmen ermöglichen

Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker befürchtet, dass Handwerksbetriebe wirtschaftliche Probleme bekommen, wenn am 1. Juli die Gelbe Plakette ungültig wird.

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Ab dem 1. Juli 2014 ist es soweit: Dann sind die gelben Plaketten, die bislang noch das Einfahren in die Umweltzonen Wuppertals ermöglichen, nicht mehr gültig. „Für viele Handwerksbetriebe in der Stadt ist das ein großes Problem“, macht der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker, der auch handwerkspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist, erneut deutlich. Der Grund: Viele Betriebe haben noch ältere Fahrzeuge, die sie nutzen für die Fahrten zu Kunden – lediglich ausgestattet mit einer gelben Plakette. „Es wäre für die Handwerksunternehmen unzumutbar teuer und unwirtschaftlich, diese Fahrzeuge umzurüsten oder gar neue Transporter anzuschaffen. Das würde machen kleinen Betrieb in den Ruin treiben“, warnt Spiecker vor unabsehbaren Folgen. Deshalb fordert er die Stadt Wuppertal auf, für Handwerksbetriebe großzügig Ausnahmegenehmigungen  auszustellen.         

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Kommentare

  1. Plakettenplage sagt:

    Nein, keine FDP-Klientel-Ausnahmen. Ich wohne mitten in der City, habe mein altes Auto abgeschafft und eins mit „grüner Zulassung“ gekauft. Ohne dieses dumme Gestöhne nach Sonderbehandlung für bestimmte Gruppen. Der Gesundheit und der Umwelt zu liebe: Ausnahmen nur für Rettungsdienste, sonst, KEINE AUSNAHMEN !

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