09.04.2014

Können Bilder weinen? Führung durch die Ausstellung „Menschenschlachthaus“

In den Bildern der französischen und deutschen Künstler werden wir Zeugen der Darstellung von Leid und Gewalt.

©Christoph Schönbach©Christoph Schönbach

Die Ausstellung zeigt, wie die Künstler die Gräueltaten des Ersten Weltkriegs wahrgenommen und verarbeitet haben. Bei vielen Künstlern geht die Darstellung weit über die individuell gemachten Erfahrungen hinaus. Der Maler Max Beckmann z.B. stellt sich in seinen Selbstportraits oft in der Pose des Schmerzensmanns dar. Aus den Passionsbildern ist uns die Darstellung von Leid bekannt. Hier soll dem Gläubigen durch die Versenkung in die Andachtsbilder und das Mitleiden am Leiden Christi auch die Teilnahme an dessen Erlösung ermöglicht werden. Welche Wirkung haben die Bilder der Ausstellung heute und wie sind sie in ihrem geschichtlichen Kontext zu sehen – diesen und anderen Fragen werden wir während der Führung nachgehen.

Anmeldung: bis zum 30.04.2014 unter Tel.: 0202/495830

Annette Marks hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Jan Dibbets und Tony Cragg studiert. 1996 erhielt sie den Akademiebrief und Meisterschülertitel von Tony Cragg. Seit 2000 lebt und arbeitet sie freischaffend in Wuppertal. 2011 erhielt sie den Christa- und Enno Springmann-Preis.

Die Ausstellung ist im Von der Heydt-Museum vom 8. April bis zum 27. Juli 2014 zu besichtigen

So., 04.05.2014, 14:00 Uhr, Eintritt: 3,00 Euro (zzgl. Eintrittspreis)

Von der Heydt-Museum, Turmhof 8, 42103 Wuppertal

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung: Tel: 0202 49583-17,  Mail: schettler@bildungswerk-wuppertal.de

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