20.03.2014

Arne Lawrenz Zoo Zoo Wuppertal

Ein Jahr „Grüner Zoo“

Am 20. März 2013 wurde das neue Konzept „Der Grüne Zoo Wuppertal“ vorgestellt. Die ersten Maßnahmen werden bereits realisiert.

Gar nicht faul ist der Zoo bei der Umsetzung seiner neuen Philosophie. Davon profitiert auch das Zwergfaultier.Gar nicht faul ist der Zoo bei der Umsetzung seiner neuen Philosophie. Davon profitiert auch das Zwergfaultier.

Das Jahr 2013 war geprägt von vielen Gesprächen hinter den Kulissen und vorbereitenden Planungen für die ersten Bauprojekte des neuen Zookonzepts. Mittlerweile rollen die Bagger: Mit der Erweiterung der Wolfsanlage und dem Bau der neuen Zoogastronomie werden die ersten beiden Projekte inzwischen umgesetzt. Wichtige Partner dabei sind der Zoo-Verein Wuppertal e.V. und das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal, das auch schon mit der Sanierung der Historischen Zoosäle begonnen hat. Diese spielen eine zentrale Rolle bei der Idee der Schaffung eines Kompetenz- und Bildungszentrums „Carl Fuhlrott“. Für weitere Bauprojekte haben die Planungen ebenfalls bereits begonnen.

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Die Bergischen Krüper leben im ehemaligen Gehege der Zwergzebus.Nachmieter: Die Bergischen Krüper leben im ehemaligen Gehege der Zwergzebus.

Wichtige Bausteine des neuen Zookonzeptes sind auch Umstrukturierungen im Tierbestand und die Schaffung von Gemeinschaftshaltungen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Tierhaltung weiter zu verbessern und neue Attraktionen für Besucher zu schaffen. Von einigen Tierarten hat sich der Zoo im Laufe der vergangenen Monate bereits getrennt. So wurde z.B. die Haltung der Zwergzebus beendet, auf deren Anlage sich nun schwarze und weiße Bergische Krüper tummeln. Die Zebras bewohnen ihre Anlage, die sie sich bis vor kurzem mit Elenantilopen teilen mussten, inzwischen alleine und haben dadurch mehr Platz. Schwarze Panther und Sibirische Luchse haben den Zoo verlassen, bei Aras, Flamingos und Kranichen wurden einzelne Arten abgegeben. Neu im Tierbestand sind u.a. die Zweifingerfaultiere, die das Tapirhaus mit bewohnen und dort ihre eigene „Schwebebahn“ erhalten haben. Auch Moorenten und Mini-Schweine leben als neue Arten im Zoo.

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Quelle: Zoo Wuppertal
Foto Zweifingerfaultier: Astrid Padberg, Foto Bergische Krüper: Diedrich Kranz

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