28.01.2014

Bündnis Unsere Stadtwerke Energiearmut Kommunalwahl 2014 Runder Tisch

Ein erster Schritt ist gemacht

Das Bündnis Unsere Stadtwerke begrüßt die Arbeit des Runden Tisches gegen Energiearmut und kündigt weitere Veranstaltungen im Vorfeld des Kommunalwahlkampfs an.

„Wird Energie unbezahlbar?“, so lautete die Frage, die das Bündnis Unsere Stadtwerke sich und seinen Gästen am 10. April 2013 im Wuppertaler Rathaus stellte. Das mit Vertreter/-innen von Politik, Stadtverwaltung, Stadtwerken, Gewerkschaften, Erwerbslosen- und Bürgerinitiativen prominent besetzte Podium diskutierte auch über das Thema Stromsperren, bei denen Wuppertal im bundesweiten Vergleich einen Spitzenplatz einnimmt. Die Sperrpraxis der Stadtwerke wurde in der Debatte unter die Lupe genommen und viele Anwesende meldeten sich zu diesem brisanten Thema kritisch zu Wort und äußerten Verbesserungsvorschläge. Das Bündnis Unsere Stadtwerke schloss sich der Forderung nach einen Runden Tisch gegen Energiearmut an, bei dem die Betroffenen, Verbände, Verbraucherschützer, die WSW und die Sozialverwaltung beteiligt sein sollten.

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Erfreut hat das Bündnis Unsere Stadtwerke deshalb zur Kenntnis genommen, dass bereits im Herbst 2013 ein erstes Treffen des „Runden Tisches gegen Energiearmut“ unter Federführung der Verbraucherzentrale NRW stattgefunden hat. Vertreter/innen der Stadt, der Wohlfahrtsverbände der Kirchen, der Verbraucherzentrale, des Sozialhilfevereins Tacheles, der GWG, der Mieterbünde und von den WSW trafen sich hier, um über Ursachen und Folgen von Energiearmut zu diskutieren und Lösungsvorschläge zu entwickeln. Das Jobcenter Wuppertal hat sich nicht an dem Austausch beteiligt.

Das erste Treffen wurde von den Teilnehmenden durchweg als Erfolg bewertet und es gibt bereits bescheidene positive Ergebnisse, wie den Vorstoß, das Wuppertaler Beratungsangebot besser zu vernetzen und einen Wegweiser zu erstellen, damit präventive Hilfemöglichkeiten die Betroffenen rechtzeitig erreichen. Zudem erklärten die Stadtwerke auf dem Treffen, dass sie freitags keine Stromsperren mehr durchführen würden, sodass den Betroffen mehr Zeit bleibt, die Sperre abzuwenden.

Das Bündnis freut sich, dass die Debatte im vergangenen Frühjahr einen wichtigen Anstoß zur Etablierung des Runden Tisches gegen Energiearmut gegeben hat. Es wünscht den Beteiligten viel Erfolg bei der Suche nach Lösungen, damit künftig die sichere Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser aller Bürgerinnen und Bürger Wuppertals gewährleistet wird.

Ermutigt von der positiven Resonanz der öffentlichen Diskussion und den ersten Ergebnissen wird das Bündnis Unsere Stadtwerke im Vorfeld des Kommunalwahlkampfs wieder zwei Veranstaltungen organisieren und den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Politik die Gelegenheit geben, sich über die Zukunft des Nahverkehrs (am 8.4.2014, in Kooperation mit der Universität Wuppertal) und die Zukunft der Energiesparte der Stadtwerke (am 29.4.2014) auszutauschen und zu diskutieren. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen folgen nach Abschluss der Planungen.

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