22.12.2013

Helios marc d. piroth

Neuer Chefarzt im Helios-Klinikum

Dr. med. Marc D. Piroth wechselt von Aachen aus in das Helios-Klinikum Wuppertal

Priv.-Doz. Dr. med. Marc D. Piroth (Foto) ist seit November neuer Chefarzt in der Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologie am Helios-Klinikum Wuppertal. Bis zum Ausscheiden von Prof. Dr. med. Winfried Alberti Ende des Jahres wird die Fachabteilung im Kollegialsystem geführt. Prof. Alberti wird bis Mitte kommenden Jahres noch in der strahlentherapeutischen Praxis tätig sein – gemeinsam mit Dr. Piroth, der dann auch die Betreuung ambulanter Patienten komplett übernimmt.

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Piroth Dr Marc 02

Dr. Piroth war zuletzt Oberarzt in der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie am Universitätsklinikum der RWTH Aachen. Nach dem Abitur in Mettmann durchlief er an der Universität Düsseldorf sein Medizinstudium. Berufliche Station waren unter anderem die Universitätskliniken in Heidelberg sowie zuletzt in Aachen. Er ist Fachexperte für Brustzentren und gynäkologische Krebszentren des Zertifizierungsinstituts OnkoZert, das im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft arbeitet. Er ist zudem Mitglied der „Organkommission Mamma“ der Deutschen Gesellschaft für Radio-Onkologie (DEGRO). Ein großes Anliegen stellt für Priv.-Doz. Dr. Piroth die bestmögliche Behandlung und Betreuung schwerkranker Tumorpatienten dar, was sich auch in der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin widerspiegelt.

Über die Voraussetzungen in Wuppertal freut sich der neue Chefarzt nach Angaben des Helios-Klinikums. „Mit zwei hochmodernen Linearbeschleunigern und einem motivierten Team herrschen hier die besten Bedingungen für eine gute Betreuung der Patienten“, so Dr. Piroth. Das ohnehin breite Spektrum bei der Bestrahlung bösartiger Tumore möchte er Anfang 2014 um ein weiteres Angebot ergänzen. Im Rahmen der sogenannten „stereotaktischen Strahlentherapie“ können lokal begrenzte bösartige Tumoren oder Absiedlungen (Metastasen) mit einer sehr gezielten und hoch dosierten Bestrahlung in vielen Fällen effektiv behandelt werden– beispielsweise auch im Bereich des Gehirns. Piroth: „Diese Behandlungsoption wird in ganz Wuppertal bislang nicht angeboten.“

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Quelle: Helios

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