29.11.2013

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FDP-Fraktion: Späte Freude über Bewegung in Sachen Pina-Bausch-Zentrum

„Endlich kommt Bewegung in das Projekt Pina-Bausch-Tanzzentrum im Schauspielhaus an der Kluse!“, so kommentiert die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Ingrid Pfeiffer, die Nachricht aus Berlin, dass die Großen Koalition die Prüfung der Förderung dieses Projektes im Koalitionsvertrag verankert hat.

FDP-Fraktion-Logo3d„Das hätte ich kaum noch zu hoffen gewagt; haben wir als FDP-Fraktion doch schon gleich zu Beginn dieser Ratsperiode einen entsprechenden Antrag im Kulturausschuss gestellt und damit eine unvorstellbar deutliche Abfuhr erlitten.“

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CDU und SPD lehnten es im September 2010 rundum ab, die Verwaltung mit der Erstellung eines Nutzungskonzeptes zu beauftragen, nachdem Ende 2009 die Schließung des Schauspielhauses verkündet worden war. Pfeiffer: „Sie wiesen damit den Weg dazu, das Haus alternativlos vergammeln zu lassen mit damit verbundenen Unterhaltungskosten in Höhe von jährlich immer noch 138.000 Euro. Unser Vorschlag war, dort eine Spielstätte für das Tanztheater mit Pina-Bausch-Archiv und den dazu passenden anderen Nutzungen zu planen und dafür überregionale und internationale Finanzmittel zu akquirieren.“

Inzwischen liegt als Vorschlag eines Gutachters ein sogenanntes Vier – Säulen-Modell vor. Die Verwaltungsspitze hat in ihrem Strategiekonzept „Wuppertal 2025“ dieses Projekt in ihre 13 Punkte-Liste aufgenommen und es steht nun auch im Berliner Koalitionsvertrag.

„Wir sind gespannt, ob es die Wuppertaler Kooperationspartner nun auch schaffen, ihr Nein von 2010 zurückzunehmen. Offensichtlich ging es bei der damaligen Ablehnung ja weniger um den Inhalt als darum, einen FDP-Antrag abzulehnen. Wenn sich nun aber Landes- und Bundesebene von CDU und SPD dieses Projekts annehmen und vorantreiben, sollten doch auch deren hiesigen Kommunalpolitiker der Sache endlich zustimmen können“, so Pfeiffer abschließend.

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