15.10.2013

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Döppersberg – die unendliche Geschichte

In Sachen Döppersberg wird jetzt die Wuppertaler Politik vom Fluch ihrer bösen Taten eingeholt. Das Projekt wies von Anfang an zwei Erbsünden auf.

Erstens wurde es den Bürgern ohne jede Diskussion im Handstreich von (fast) allen Fraktionen (Ausnahmen WfW und PDS/Linke) übergestülpt, obwohl es von Anfang an massiv kritisiert wurde. Das jetzige Vorhaben weist derart grundlegende Gestaltungsmängel und Funktionsprobleme auf, dass ein sofortiger Baustopp ein Segen für die Zukunft der Stadt wäre.

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Zweitens wurde nie abgewogen, ob es in Eigenregie der Verwaltung oder von einem qualifizierten Anlagenbauer durchgeführt werden sollte. Die aktuelle Hängepartie ist das typische Ergebnis politischer Überheblichkeit und städtischer Eigenbrötelei. Die Politik schiebt der Verwaltung eine Aufgabe zu, für die sie überhaupt nicht qualifiziert ist. Die Folgen sind Planungschaos, Kostenexplosion und Zeitüberschreitungen. Zugleich sicher sich die Politik die mediale Kontrolle, indem die Informationen manipuliert und unterdrückt oder verzögert werden können.

Eine grundlegende Überplanung dieses monströs-babylonischen ‚Turmbaus’ hätte gewiss einen finanziellen Preis, könnte aber die städtebauliche Würde des sensiblen Areals auf Dauer retten. Diese Alternative kann nur von den Bürgern in einem Entscheid beantwortet werden.

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