18.09.2013

ladestation WSW

WSW eröffnen neue Ladestation für Elektroautos und Pedelecs

Heute, Mittwoch, 18. September, haben die WSW die achte Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Wuppertal in Betrieb genommen.

Die Elektrotankstelle an der neuen Fertighauswelt in der Schmiedestraße ist die erste, die sich außerhalb der WSW-Liegenschaften befindet. Die anderen sieben WSW-Ladestationen befinden sich am Werksgelände an der Bromberger Straße/Schützenstraße sowie in den von den Stadtwerken bewirtschafteten Parkhäusern in Barmen und Elberfeld. Eine weitere Besonderheit der neuen E-Tankstelle ist, dass hier zusätzlich Schließfächer installiert sind, in denen auch die Batterien von Elektrofahrrädern (Pedelecs) aufgeladen werden können. Im nächsten Jahr möchten die WSW ein solches Angebot für Pedelecs auch an der Skaterhalle in Wichlinghausen machen, die direkt an der Nordbahntrasse liegt.

Professor Norbert Hüttenhölscher, Leiter des Bereichs Neue Energiekonzepte bei den WSW (links), und der WSW-Vorstandsvorsitzende Andreas Feicht nahmen die neue Ladestation am Mittwoch, 18. September, offiziell in Betrieb.Professor Norbert Hüttenhölscher, Leiter des Bereichs Neue Energiekonzepte bei den WSW (links), und der WSW-Vorstandsvorsitzende Andreas Feicht nahmen die neue Ladestation am Mittwoch, 18. September, offiziell in Betrieb.

Mit der neuen Ladestation sind die WSW ihrem Ziel, eine flächendeckende Lade-Infrastruktur für E-Mobilisten in Wuppertal anzubieten, ein gutes Stück näher gekommen. Als nächstes wird noch eine Ladesäule an der Station Natur und Umwelt in Betrieb genommen. Auf dem Parkplatz hinter dem Barmer Rathaus möchten die WSW ebenfalls eine Ladestation errichten. Und auch die Bergische Universität soll eine öffentliche E-Tankstelle bekommen. Ob am Grifflenberg oder am Campus Freudenberg, ist noch offen.

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Quelle: WSW

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Kommentare

  1. Bea sagt:

    eMobilität + Energie aus erneuerbaren Quellen = regionale Energiewende…

    Ende Oktober 2012 kürte NRW-Klima-/Umweltminister Johannes Remmel Wuppertal angesichts der erfolgreichen Initiative „W-EMOBIL 100“ des Unternehmers Jörg Heynkes zur Hauptstadt der eMobilität.
    Dankenswerterweise nahm dies die WSW zum Anlass, einen Teil der dazu erforderlichen Infrastruktur (Strom-Tanksäulen) in WSW-Parkhäusern zu installieren und setzt dies nun folgerichtig in W-Nord fort. Weiter so – aber:

    eMobilität – erneuerbar
    so richtig Sinn mach eMobilität nur, wenn der Strom dazu regional erneuerbar erzeugt wird.
    Konsequenterweise sollte der nächste Schritt nun wohl sein, die dazu erforderliche Energie mehr und mehr aus erneuerbaren Quellen in Wuppertal/der Region zu erzeugen. Erst dann schützen wir das Klima richtig und halten zudem auch Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze in der Region.

    Die Vorteile des weiteren Ausbaus dezentraler Energieerzeugung (regionale Energiewende) liegen auf der Hand:

    Strom wird regional erzeugt, wo er verbraucht wird.

    Investitionen erfolgen in Sachanlagen vor Ort,

    Transportwege sind kurz und Leitungsverluste gering,

    Rohstoffkosten entfallen.

    „Die Sonne schickt keine Rechnung“ (Franz Alt, Monitor). Das gilt gleichsam auch für Wind, Wasser, (Recycling-)Biomasse und Erdwärme.

    Erfreulich, da Energiekosten immerhin eine der vier Hauptausgabenblöcke des dem Stadtrat vorliegenden Haushaltsanierungsplans 2014/2015 sind!

    Zukunftspotential
    Auch bietet der Umstieg auf die dezentrale Energieerzeugung hinreichend Potential

    für den Ausstieg aus kostenintensiven nicht mehr zeitgemäßen Investitionen
    (zB Kohlekraftwerk Wilhelmshaven),

    zur Optimierung bestehender Kraftwerke
    (zB Fernwärme – s. Anfrage des BUND im Umweltausschuss),

    zur Erschließung neuer Geschäftsfelder
    (zB virtuelles Kraftwerk, intelligente Steuerung, smart grid)

    für ungeahnte Kooperationen bei Erneuerbaren Energien
    (zB mit Bürgerenergiegenossenschaften, d.h. Kapital u n d Teilhabe).

    Fazit
    Die regionale Energiewende könnte uns also – gemeinsam und intelligent umgesetzt – zukünftig hohe Kosten ersparen und neue – bisher ungeahnte – Perspektiven eröffnen!

    WIE geht es nun also weiter – in Richtung Zukunft?

    s. dazu auch mein Kommentar zu
    WSW und regionale Energiewende
    http://www.njuuz.de/beitrag22922.html

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