18.06.2013

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Offener Brief an die Wuppertaler Polizeipräsidentin

Verbieten Sie die Nazidemonstration jetzt! Der Wuppertaler Kreisverband der Neonazi-Partei "Die Rechte" kündigt seit dem 14. Juni 2013 im Internet eine "nationale Großdemonstration in Wuppertal" am 21. September - am Tag vor der Bundestagswahl - an.

„Es ist immer ein Angriff auf uns alle – Gegen linken Terror und antideutsche Zustände“, so lautet das Motto.
Die Wuppertaler Nazis der Kameradschaft „Nationale Sozialisten Wuppertal“, die für eine Vielzahl von schwersten Straftaten (Cinemaxx-Überfall, Flohmarktüberfall, Schändungen von Denkmälern, Messerstechereien und schwere Körperverletzungen, etc.) verantwortlich sind, tarnen bekanntlich ihre neonazistischen Straftaten seit Ende Januar 2013 in einem Kreisverband der Neonazi-Partei „Die Rechte“.

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Jetzt haben die bekennenden Nationalsozialisten wohl einen gravierenden Fehler gemacht. Auf ihrer „Parteiseite“ bei Facebook und auf ihrer Parteimobilisierung für die Nazidemonstration am 21. September haben sie am 16. Juni 2013 für einige Stunden einen sogenannten Mobitrack mit einem Musikstück des Nazirappers „Makss Damage“ alias Julian Fritsch gepostet.
In dem extra für die Wuppertaler Demomobilisierung produzierten Stück „Tränengasdusche“ wird ganz unverhohlen zu Mord an politischen Gegnern und zur Schlacht in Wuppertal aufgerufen.

Zitate aus dem Musikstück:
Zu uns kommen nur Motivierte! Wir bilden die Infanterie und ihr kriegt nur den durchgefickten Abfall von uns wie Marie. Achtung, wir kommen zu euch, jetzt wird es richtig deutsch, jetzt wird das K, ich meine das AZ, wieder richtig voll. Wir kommen in Unterzahl ins bunte Wuppertal. Unter der Tränengasdusche werden Wunder wahr.„(…)
Fickt euch! Ihr seid zum Glück bald tot, dann übernehmen wir das Ruder.„(…)
Wir machen weiter und weiter, bis euer Blut in unsere Wupper fließt.„(…)
Es ist immer ein Angriff auf uns alle! Kommt alle zur Schlacht von Wuppertal. Sommer 2013!

Nach wenigen Stunden haben die Nazis „aufgrund rechtlicher Bedenken“ den Mobitrack von Makss Damage wieder von der parteioffiziellen Demo-Mobilisierungsseite entfernt. Die ursprüngliche Fassung kursiert aber weiterhin bei Youtube mit ausdrücklichem Hinweis auf die Mobilisierungsseite der Nazidemonstration.

Videos: http://www.youtube.com/watch?v=264FsI6cx9s (mit dem presserechtlich Verantwortlichen Rene Heuke) und http://www.youtube.com/watch?v=pfgNIs1Ibq8

Auch „Makss Damage“ wirbt noch mit dem Video als Mobitrack
https://www.facebook.com/nrapmd/posts/384383834999229

Ein weiterer Beleg für den von der Nazi-Partei „Die Rechte“ geplanten Einsatz des Mobitracks für Demomobilisierung ist das Posting des KV Düsseldorf „Die Rechte“ vom 17.6.2013. Er zeigt auch, welche Bedeutung der Songtitel „Tränengasdusche“ für bekennende Nationalsozialisten hat:
Unter der Überschrift „Eine Dusche für Claudia [Roth]“ heisst es: „Und es ist nun wirklich der Lacher schlechthin, daß sie, als bekennende Anhängerin der Holocaustreligion, in eine türkische Gasdusche rennt. Und das ganze keine 24 Stunden nach der Veröffentlichung des neuen Hits „Tränengasdusche“ für die bald stattfindende Großdemonstration unserer Partei in Wuppertal.“ (Beleg: hxxp://rechte-duesseldorf.com/?p=113)
Stellvertretender Vorsitzender dieses Kreisverbandes ist übrigens Manfred Breidbach, er ist einer der drei Hauptredner auf der Demonstration am 21.9.2013.

Diese unverhohlenen Gewaltdrohungen müssen juristische und demonstrationsrechtliche Konsequenzen haben.
Wir fordern daher das unverzügliche Verbot der Nazidemonstration am 21. September 2013!

Wuppertaler Bündnis „Kein Platz für Nazis“, 18.6.2013

Wer den offenen Brief unterstützen will, sende eine e-Mail an
kein-platz-wuppertal@web.de

Wichtig! Die Namen der unterstützenden Privatpersonen werden aus
Sicherheitsgründen nur der Polizeipräsidentin mitgeteilt und nicht
veröffentlicht!

 

 

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Kommentare

  1. ph sagt:

    Die Unterstützer-E-Mail-Adresse in einen einfachen Kommentar unter den offenen Brief zu posten — noch dazu eine von Web.de, die sich jeder binnen Sekunden erstellen kann — ist höchst unseriös.

    Ich unterstütze den offenen Brief, an die genannte Adresse schreibe ich aber keine Mail.

    Beste Grüße
    ph

    1. Kein Platz fur Nazis in Wuppertal sagt:

      das stimmt, habe ich oben geändert. Viele Grüße

  2. Mina sagt:

    Wer den offenen Brief unterstützen will, sende eine e-Mail an
    kein-platz-wuppertal@web.de

    Wichtig! Die Namen der unterstützenden Privatpersonen werden aus
    Sicherheitsgründen nur der Polizeipräsidentin mitgeteilt und nicht
    veröffentlicht!

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