31.05.2013

Begegnungsstätte Alte Synagoge Jüdische Geschichte Jüdische Religion Koscher essen

Alles koscher, oder was? Öffentliche Sonntagsführung in der „Alten Synagoge“

Was Sie schon immer über jüdische Religion und Geschichte wissen wollten - in der Begegnungsstätte Alte Synagoge erfahren Sie es. Und noch sehr viel mehr, z.B. in der Dauerausstellung "Tora und Textilien".

Am kommenden Sonntag, den 2. Juni, findet die die nächste öffentliche Führung durch die Ausstellung „Tora und Textilien“ in der Begegnungsstätte Alte Synagoge in Elberfeld statt. Hier haben Sie die Gelegenheit, (fast) alles über über jüdische Religion, jüdische Geschichte und das heutige jüdische Leben in unserer Stadt zu erfahren. Jüdische Kultusgegenstände, oft hinter Vitrinen verschlossen und unnahbar: Bei uns können Sie diese Gegenstände anfassen und genau studieren. Und sie können koschere Lebensmitel kosten. A propos koscher, was ist das überhaupt? Am Sonntag werden Sie es erfahren.

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Jüdisches macht neugierig und wirft immer viele Fragen auf. Was hat z.B. das jüdische Chanukka-Fest mit dem christlichen Weihnachten zu tun? Und was verbindet das turbulente Purimfest, bei dem fromme Juden gern schon einmal einen über den Durst trinken, mit dem ausgelassenen Karneval? Wozu brauchen Juden die lärmige Krachmacher-Ratsche, welche Bedeutung hat der siebenarmige Leuchter, der auch in vielen nichtjüdischen Haushalten steht, und warum tragen jüdische Männer eine Kappe auf dem Kopf? Was sind „reine“ und was „unreine“ Tiere und warum essen Juden – wie die Muslime – kein Schweinefleisch? Warum bauen sich religiöse Juden im Herbst eine Laubhütte und warum blasen sie an bestimmten Tagen bis über alle Backen in ein Schafshorn? Fragen über Fragen, auf die wir Ihnen gern eine Antwort geben.

Und speziell zu Wuppertal: Wieviele Juden lebten früher, d.h. vor dem Nazi-Regime, in unserer Stadt? Wie hießen sie, wo lebten sie und welche Berufe übten sie aus? Wieviele von ihnen überlebten den Holocaust und was machten sie nach 1945? Auch auf diese Fragen wollen wir Ihnen

milchig oder fleischig speisen - Das ist für (nicht nur gläubige) Juden eine zentrale Frage. Ausstellungsdetail in der Begegnungsstätte. Foto: Luzia Budner

milchig oder fleischig essen: Das ist für (nicht nur gläubige) Juden eine zentrale Frage.  Foto: Luzia Budner, Begegnungsstätte Alte Synagoge

Antwort geben.

Sonntag, 2. Juni 2013, 16.00 Uhr, Kosten: 3 Euro

Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, Genügsamkeitstraße, Wuppertal-Elberfeld

Kontakt und Information: T. 0202 563.2843, E-Mail: info@alte-synagoge-wuppertal.de; www.alte-synagoge-wuppertal.de

ÜBRIGENS: Termine für Führungen gibt es bei uns auch gern am Vormittag, abends und am Wochenende. Wer mit der Schulklasse, mit Vereinen, mit Freunden oder mit Mitgliedern aus der Kirchengemeinde durch unser Haus und unsere Dauerausstellung „Tora und Textilien“ geführt werden möchte, kann einfach anrufen oder eine E-Mail senden – auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten!

 

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