22.05.2013

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GRÜNE: Große Sorgen um Wuppertaler Stadtwerke

Besorgt nimmt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die neuesten Berichte über die Entwicklungen bei den Wuppertaler Stadtwerken zur Kenntnis.

„Es ist sehr beunruhigend, was sich in unserem städtischen Unternehmen tut“, so Peter Vorsteher, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Die Beteiligung an dem Kohlekraftwerk Wilhelmshaven droht zu einem Fiasko zu werden.

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Eine Nachzahlung in Millionenhöhe an den WSW-Partner GDF SUEZ könnte fatale Auswirkungen auf den Konzern und insbesondere auf die Verkehrssparte haben. Die Vorsitzenden des WSW-Vorstandes und des Aufsichtsrates, Andreas Feicht und Dr. Johannes Slawig sind mit ihrer Unternehmenspolitik gescheitert und sollten die Verantwortung nicht außerhalb des Konzerns suchen.“

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„Wir haben von Anfang an vor der Beteiligung an einem Kohlekraftwerk gewarnt. Dies kann nicht wirtschaftlich sein und schon gar nicht klimaschützend“, ergänzt Anja Liebert, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Die WSW müssen sich endlich konsequent nachhaltig und zukunftsfähig als Vorreiter der Energiewende aufstellen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien kann der erfolgversprechende Schwerpunkt der WSW AG sein, ebenso wie ein bedarfsgerechtes Angebot im Nahverkehr. Weitere Kürzungen im ÖPNV wegen zusätzlicher Millionen für eine Dinosaurier-Technologie sind mit uns nicht zu machen.“

„Wir treten dafür ein, über die Zukunft der WSW öffentlich zu diskutieren. Entscheidungen im kleinen Kreis hinter verschlossen Türen mit weitreichenden Konsequenzen für die Menschen in Wuppertal hatten wir schon genug“, sagt Klaus Lüdemann, Stadtverordneter und Aufsichtsrat bei WSW Energie und Wasser.

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Kommentare

  1. petzi sagt:

    Da haben sie was wahres gesagt Herr Schneider. Es gibt nach dem Weggang der Sozialdemokraten in der SPD zur Linken auch definitiv keinen Unterschied zwischen CDU und SPD mehr. Dafür gibt es aber überraschende Gemeinsamkeiten: die CDU ist nicht christlich, und die SPD nicht sozial. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst bald möglichst vielen Leuten dieser Sachverhalt klar wird. Unsere Stellvertreter-Demokratie liegt ohnehin in den letzten Zügen. Öffentliche Moral und Anstand sind auf einem Tiefpunkt angekommen. Die Demokratie wird im Westen ohne massive Bürgerbeteiligung nicht überleben. Wir können diese Leute nicht mehr länger so vor sich hinwursteln lassen. Man sieht ja was dabei rauskommt.

  2. Andreas Schneider sagt:

    Schade, dass es wohl niemand in den nächsten 100 Jahren schafft, den gordischen Knoten aus SPDCDU in Wuppertal zu durchbrechen…

  3. Da sprechen Sie voll aus meiner Seele!

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