15.05.2013

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„Wuppertal – macht was anders“ soll 200.000 Euro kosten

Die Fraktion der Freien Wähler kritisiert die Verfahrensweise und die Kosten des Zukunftsprojektes „Wuppertal - macht was anders“. In einer Pressemitteilung der WfW wird die Summe von 200.000 Euro genannt.

Wuppertal - macht was anders

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Die Freien Wähler haben heute eine Erklärung zum Projekt „Wuppertal – macht was anders“ abgegeben. Mit dem von der Agentur Scholz & Friends betreuten Vorhaben soll die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt bis zum Jahr 2025 verbessert werden. Die WfW-Fraktion nehme zur Kenntnis, dass 200.000 Euro für „Wuppertal macht was anders“ ausgegeben werden, und zwar ohne Ratsbeschluss. „Solch eine Maßnahme müsste der Rat entscheiden“, kritisieren die WFW. „Ein Geschäft der laufenden Verwaltung ist es wohl nicht.“

WfW-Logo

Der Fraktionsvorsitzende Heribert Stenzel dazu: „Die Töchter der Stadt, bei denen die Stadt über 50% Beteiligung hat, haben ihre Aufgabe zu erledigen und ordentliche Gewinne zu erzie­len, damit die Stadt den Haushaltausgleich schafft. Wenn sie die Stadt unterstützen, dann aber bitte mit Ratsbeschluss.“

Vor wenigen Tagen hatte bereits der Sprecher der Grünen-Fraktion, Peter Vorsteher, gegenüber njuuz kritisiert, dass es dem ganzen Projekt an der notwendigen Transparenz mangele. Auffällig ist indessen, dass sich die beiden Parteien der großen Koalition, CDU und SPD, zu dem Thema „Wuppertal – macht was anders“ überhaupt noch nicht geäußert haben.

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Foto: bluedesign – Fotolia.com

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Kommentare

  1. Ongerbarmer sagt:

    Auf der Internetplattform Facebook haben sich schon zahlreiche Wuppertaler gefunden, die auf ihre Art Flagge zeigen. https://www.facebook.com/ImagekampagneWirSindWuppertal

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