03.05.2013

Verleihung des bundesweiten DRK-Altenhilfepreises an die Rotkreuzschwestern in Wuppertal

Die Rotkreuzschwestern verbinden Altenpflege mit Nachbarschaftshilfe und schaffen durch den Nachbarschaftstreff einen Ort der Begegnung im Quartier.

Staatssekretär Dr. Hermann Kues (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), DRK Vizepräsidentin Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Kerstin Wülfing (Geschäftsführung), Oberin Steffi Kegler, Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK Brigitte Schäfer, Frauke Aretz (Projektbeauftragte)

Staatssekretär Dr. Hermann Kues (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), DRK Vizepräsidentin Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Kerstin Wülfing (Geschäftsführung), Oberin Steffi Kegler, Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK Brigitte Schäfer, Frauke Aretz (Projektbeauftragte)

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rotkreuzschwestern mobil wurde am 24.04.2013 im Rahmen des Altenpflegekongresses des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin für das außergewöhnliche Konzept „Einfach näher: Wohnen im Stadtteil mit der Schwester Tür an Tür“ ausgezeichnet. Seit 2007 wird in Berlin alle zwei Jahre der bundesweite Altenhilfepreis des DRK verliehen. Der ambulante Pflegedienst der DRK-Schwesternschaft Wuppertal e.V. hat unter den drei Preisträgern den ersten Platz belegt. In einem Festakt wurde der Preis von DRK Vizepräsidentin Freifrau Schenck zu Schweinsberg überreicht. Mit viel ehrlicher Anerkennung dankte anschließend der Laudator Staatssekretär Dr. Hermann Kues den Beteiligten des Projektes. Explizit stellte er die verschiedenen Leistungen für die Menschen im Quartier heraus und dankte gleichermaßen allen Beteiligten, die sich hauptamtlich und ehrenamtlich für den Standort einsetzen. Als 1. Preisträger erhält rotkreuzschwestern ein Preisgeld von 10.000 Euro, welches den Nachbarschaftstreffs und dem Ausbau von weiteren rotkreuzschwestern mobil Standorten zugute kommen wird.

Kerstin Wülfing, Geschäftsführerin von rotkreuzschwestern mobil, bedankte sich bei der Jury für die Möglichkeit innovative Projekte, die sich mit einem wirklichen Mehrwert in der Altenpflege beschäftigen, öffentlich sichtbar machen zu können. „Wir haben uns vor 5 Jahren entschieden, einen ambulanten Pflegedienst zu eröffnen, der nicht nur die reine Pflegeleistung anbietet, denn damit alleine kann man heute keine qualitativ hochwertige, wertschätzende Pflege und Betreuung betreiben. Das bestätigt auch die Kampagne der freien Wohlfahrtspflege: Hilfe! Mehr Zeit für die Pflege! die sich derzeit landesweit für mehr Zeit in der ambulanten Pflege und eine angemessene Vergütung einsetzt. Aus ihrer Erfahrung als Pflegedienstleitung kann Kerstin Wülfing berichten: „Die Pflegekräfte können sich für ihre Patienten kaum mehr die eigentlich benötigte Zeit nehmen. Denn während alles andere deutlich teurer geworden ist, haben die Krankenkassen die Vergütungssätze für die häusliche Krankenpflege in den letzten zehn Jahren nur minimal erhöht. Die Folge: Der zeitliche Druck auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigt ständig.“ Diesen Weg will rotkreuzschwestern mobil nicht mitgehen, weder für die Patienten noch für die Mitarbeiter. Die Rotkreuzschwestern wollen nach ihren Möglichkeiten den Menschen, die sie betreuen, mehr geben. rotkreuzschwestern mobil bietet in seinem Konzept Unterstützung aus einer Hand; ehrenamtliche Arbeit ist in diesem Projekt beispielhaft kombiniert mit dem ambulanten Pflegedienst und ermöglicht daher ein Wohnen und Leben in den eigenen vier Wänden mit Sicherheit und zusätzlichem Angebot. Der ambulante Pflegedienst der DRK-Schwesternschaft Wuppertal bietet damit 100 Pflegebedürftigen in Wuppertal Hilfe zur Selbsthilfe. Und mehr noch: Mit den Nachbarschaftstreffs werden älteren Menschen Orte angeboten, an denen sie andere zum Beispiel zum Sport, Malen, Basteln und für Vorträge treffen können. Diese Nachbarschaftstreffs ermöglichen ein aktives Leben im eigenen Quartier mit vielfältigen sozialen Kontakten.

 

 Telefon 0202 - 26 480 600

Die rotkreuzschwestern mobil sind ein Team aus erfahrenem Fachpersonal, das Ihnen bei Ihren Bedürfnissen und Wünschen gerne weiterhilft. Dabei setzen sich die Leistungen der Pflege zusammen aus Grund- und Behandlungspflege aber auch aus hauswirtschaftlicher Versorgung, Verhinderungspflege und Unterstützung bei anderen täglichen Aufgaben.

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Kommentare

  1. Beate Asbeck sagt:

    SUPER !!!!

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