17.03.2013

Islam medienprojekt Religion

Teilnehmer gesucht für Videoprojekt über Islamophobie

Für das Projekt »Islamophobie / antimuslimischer Rassismus« werden muslimische und nicht-muslimische TeilnehmerInnen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren gesucht.

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Islamophobie bzw. Islamfeindlichkeit bzw. antimuslimischer Rassismus bezeichnet die kategorische Abwertung und Benachteiligung von Muslimen und die Feindseligkeit ihnen gegenüber, die mit der Zugehörigkeit der Betroffenen zum Islam begründet und gerechtfertigt wird. Die Islamfeindlichkeit konstruiert ein Negativbild des Islams und der Muslime sowohl theoretisch als auch praktisch, in dem es als normal gilt, Muslime als grundsätzlich verschieden von Nichtmuslimen anzusehen und sie folglich auch ungleich zu behandeln. Von Rassismus lässt sich immer reden, wenn eine homogene Gruppe konstruiert wird (in diesem Fall die Gruppe der MuslimInnen), dieser Gruppe negative Eigenschaften zugewiesen werden und sie auf dieser Grundlage abgewertet und/oder angegriffen wird. Zu Rassismus gehört also auch die tatsächlich stattfindende Diskriminierung, nicht nur das Vorurteil.

In dem Videoprojekt soll mit jungen Menschen eine Dokumentarfilmreihe zum Thema »Islamophobie / antimuslimischer Rassismus« produziert werden. Die Filme sollen anschließend öffentlich im Kino präsentiert und auf DVD für die Aufklärungs- und Präventionsarbeit genutzt werden. Ziele des Filmprojektes und des produzierten Films für die Projektbeteiligten und die Zuschauer sind:

  • Auseinandersetzung mit dem antimuslimischen Rassismus (praktisch und ideologisch) in der Gesellschaft, seinen Begründungen und seiner politischen Benutzung durch rechte und rechtspopulistische Parteien;
  • Auseinandersetzung mit dem antimuslimischen Rassismus in den Medien (vor allem im Internet in Foren und Blogs);
  • Auseinandersetzung mit den Folgen dieses Rassismus für Muslime und für das Zusammenleben verschiedener Kulturen, Religionen und Gruppen in der Gesellschaft;
  • Auseinandersetzung mit der Diversität von Muslimen, ihrem Glauben und ihrem Leben;
  • Artikulationsmöglichkeit und authentische Selbstdarstellung von Muslimen zur gleichberechtigten Partizipation;
  • Akzeptanz von Diversität, Abbau von Vorurteilen;
  • Auseinandersetzung mit eigenem Rassismus.

Kontakt:
Medienprojekt Wuppertal, Andreas von Hören
info@medienprojekt-wuppertal.de

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Quelle: Medienprojekt Wuppertal

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