03.01.2013

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Sternmarsch zur Kleinen Höhe am 12. Januar 2013

Elterninitiative „Keine Forensik in Wuppertal“ und Bürgerinitiative „Kleine Höhe“ rufen zur Teilnahme auf.

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Die Elterninitiative „Keine Forensik in Wuppertal“ sowie die Bürgerinitiative „Kleine Höhe“ rufen zum Sternmarsch auf die Kleine Höhe auf. Damit wollen die betroffenen Anwohner in Wuppertal, Wülfrath und Velbert-Neviges ihrem
Protest gegen etwaige Bebauungspläne Ausdruck verleihen und erreichen, dass die Kleine Höhe als Standort für eine Forensik endgültig und verbindlich aufgegeben wird.

Die Teilnehmer treffen sich am 12. Januar 2013 um 14 Uhr an drei verschiedenen Ausgangspunkten in Wuppertal (Schevenhofer Weg), Wülfrath (Schönefelder Weg) und Velbert-Neviges (S-Bahnhof Rosenhügel) und gehen von dort aus gemeinsam zur Kreuzung Schanzenweg auf der Kleinen Höhe. Im Anschluss findet dort eine Kundgebung statt (Ende voraussichtlich 15.30 Uhr).

Unter dem Motto „Von wegen weit ab!“ wollen die Veranstalter deutlich machen, dass die Kleine Höhe in fußläufiger Nähe zu Wohngebieten und besonders schützenswerten Einrichtungen liegt. So werden beispielsweise in der Bergischen Diakonie Aprath Kinder therapiert, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind. Auch der Leimberghof (Deichmann Stiftung für Kinder und Jugendfreizeiten) sowie die KIJU (Kinder-Notaufnahme, Kinderheim für Kinder mit Gewalterfahrung und Einrichtung für Jugendliche und Mütter mit Kindern) befinden sich in unmittelbarer Nähe. Der Bau einer Forensik würde die Nachbarschaft von Tätern und Opfern in pietätloser Weise erzwingen.

Bei der Kleinen Höhe handelt es sich nach Angaben der Forensik-Gegner um eine unbebaute, landwirtschaftlich genutzte Fläche. Viele Argumente sprechen gegen eine Bebauung: Schutz vor „Flächenfraß“ (erklärtes Ziel der Landesregierung), hohe Erschließungskosten (Verschwendung von Steuergeldern) und wichtige Funktion für den Hochwasserschutz in Velbert.

Fragen zum Sternmarsch beantwortet: Anna Mahlert, Kranichweg 11, 42111 Wuppertal, 02053 49285602, mahlert@gefahrim-tal.de

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Quelle: Elterinitiative „Keine Forensik in Wuppertal“

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