23.12.2012

BHC behauptet vor Top-Kulisse Platz Zwei gegen Hüttenberg

Mit einem zu keiner Zeit gefährdeten 38:26 (14:8) behaupten die Bergischen Löwen im Heimspiel gegen den direkten Verfolger TV Hüttenberg den zweiten Tabellenplatz. Angetrieben von einer erstklassigen Kulisse lieferte der BHC vor 2.906 Zuschauern eine ebenso erstklassige Leistung ab.

Gerade einmal acht Gegentore waren das unübersehbare Zeichen bei den Bergischen Löwen, dass Maximilian Weiß auf die Platte zurückgekehrt ist! Gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden zeigte der Kreisläufer gleich, dass die Hausherren mit einer dominant und aggressiv agierenden Defensive gleich klarmachen wollten, dass es im Duell des Tabellenzweiten gegen den Dritten aus Hüttenberg nichts zu holen gab.

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„Ich bin sehr froh, dass wir heute wieder den BHC gesehen haben, wie wir ihn uns vorstellen und die Zuschauer gewohnt sind“, freute sich BHC-Cheftrainer Sebastian Hinze in der Pressekonferenz nach dem Spiel über das hervorragende Spiel seiner Mannschaft. Konnten die Gäste aus Hessen in der Anfangsviertelstunde noch den Eindruck erwecken, dass sie die Gastgeber mit dem vor der Partie ausgerufenen „Zwei-Punkte-Plan“ beschäftigen könnten, ebneten die Bergischen Löwen mit den Treffern vier und fünf unnachahmlich den Weg zum Heimsieg. Viktor Szilagyi feuerte einen Kracher aus seinem unglaublichen Wurfrepertoire heraus, bevor Arnor Gunnarsson von Jiri Vitek zum 5:2 toll in Szene gesetzt wurde. Mit dem 7:4 meldete sich Maximilian Weiß auch offensiv am Kreis zurück, und das sehr eindrucksvoll. Stark bedrängt nahm „Max“ einhändig das Zuspiel von Szilagyi an und versenkte den Ball im gegnerischen Tor.

Auch in Unterzahl ließen sich die Bergischen Löwen nicht die Butter vom Brot nehmen, konnten sogar über Alexander Oelze (8:5) und Arnor Gunnarsson (9:5) die Führung weiter ausbauen. Knapp fünf Minuten vor der Halbzeitsirene feierte Fabian Bohnert seinen Einstand im BHC-Trikot, als er Maximilian Weiß seine erste Verschnaufpause verschaffte, der nach dem Spiel nicht an Lob für den ersten Auftritt seines neuen Positionspartners sparte. Mit einem weiteren Kabinettstückchen aus dem Rückraum besiegelte Viktor Szilagyi die 14:8-Halbzeitführung der Bergischen Löwen.

Nach der Pause drückten die Hausherren direkt noch einmal auf das Gaspedal und entschieden die Begegnung frühzeitig, sparten dabei nicht an sehenswerten Treffern, wie zum Beispiel dem Tor zum 22:14 (38.) durch Arnor Gunnarsson, der bei drohendem Zeitspiel einen Hüftwurf um seinen Gegenspieler herum im gegnerischen Netz zappeln lies. Spätestens in der 45. Minute stand die Wuppertaler Unihalle beim 28:18 und der von Heiko Karrer genommenen Auszeit Kopf, belohnte die Bergischen Löwen mit stehenden Ovationen. Auch die darauf folgende, total offensiv ausgerichtete Abwehrformation der Gäste konnte den BHC-Angriffswirbel nicht mehr stoppen.

„Wir wollten heute wieder von Beginn an aggressiv in Spiel gehen, die Abwehr stabilisieren und den Rückraum der Hüttenberger, wovor wir großen Respekt hatten, in den Griff bekommen. Dies ist uns spätestens nach einer Viertelstunde gelungen, die Körpersprache und Aggressivität hat absolut gestimmt“, freute sich Sebastian Hinze über den wichtigen Heimsieg. „Das wollen wir speichern und nicht wieder vergessen, egal welche personellen Probleme wir haben, oder nicht. Toll auch die Atmosphäre, die wie eine Eins hinter uns stand und uns wunderbar geholfen hat.“

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