09.12.2012

2. Liga 2. Wasserball-Liga Andreas Schlagmann Heimspiel Niederlage SC Düsseldorf Tim Focke Uwe Körschgen Wasserball Wasserfreunde Wuppertal

Wasserball: Heimspielniederlage für Wasserfreunde Wuppertal gegen SC Düsseldorf

Verpatzter Auftakt der Heimspiele der Wasserfreunde Wuppertal im Schwimm-Leistungs-Zentrum Küllenhahn. In der 2. Wasserball-Liga West unterlag das Team von Trainer Tim Focke dem Ligafavoriten SC Düsseldorf mit 9:10 (2:5, 2:2, 4:1, 1:2) Toren.

(Werner Röder)

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In einem jederzeit spannenden und guten Match sahen die Gäste nach dem Ersten Viertel beim Stand von 2:5 Toren schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Wasserfreunde, die ohne ihren Stammtorhüter Uwe Körschgen (Handverletzung) auskommen mussten, zeigten fortan eine kämpferische Leistung gegen die vom Ex-Wasserfreunde Schwimmer und Wasserballer Andreas Schlagmann betreuten Düsseldorfer. Christian Offermann mit zwei Treffern, Benjamin vom Bauer und Kapitän Boris Spielhoff wandelten einen 4:7-Rückstand bis zum Ende des Dritten Viertels in ein 8:8-Unentschieden um.

Uwe KörschgenFehlte den Wasserfreunden verletzungsbedingt: Torhüter Uwe Körschgen

Dabei ließen sich die Wasserfreunde auch von den beiden schwachen Schiedsrichtern nicht aus dem Konzept bringen. Sie dezimierten die Wuppertaler insgesamt zehn Mal nach angeblichen Fouls, die in diesem körperbetonten Spiel normalerweise als gängige Zweikampfhärte ausgelegt werden. Die fällige Überzahl nutzten die Düsseldorfer dankbar zu Toren. „Eigentlich“, so resümierte Focke hinterher, „haben wir heute gegen zwei Gegner gespielt. Aber mein Team hat Moral bewiesen und hätte sich ein Unentschieden verdient.“ Dafür, dass es im letzten Spielabschnitt nicht zum Ausgleich reichte, lag dann allerdings nicht an den Schiedsrichtern. Denn in den entscheidenden Momenten, so Focke, „fehlte meinen Spielern die Clevernes, aus den Chancen Tore zu machen.“ Sein Pendant hatte dann für die Wuppertaler noch ein Lob übrig: „Ich wußte, dass das hier kein Selbstläufer wird“, sagte Andreas Schlagmann, der die „Wasserfreunde nicht so stark erwartet hatte.“

Wasserfreunde Wuppertal:  Besse; Spielhoff (3 Tore), Offermann, Lars Hebbecker (je 2), Kraus, vom Bauer (je 1), Stiebing, Steffen Hebbecker, Hindrichs, Keßler, Kunz, Progebinski, Pfahl.

Düsseldorfer SC: Plehn; Marc Baier (4 Tore), Heise (3), Christian Baier, Wolff, Dirk van Kaathoven (je 1), Lindner, Beiner, Fröhlich, Shvab, Yerunov, Heinen, Jost van Kaathoven.

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